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Fragenübersicht Vermisst du die Bonner Republik?
1 - 18 / 18 Meinungen
06.06.2023 07:33 Uhr
Nein. Diese Herrschaften leben ja ohnehin schon in einem Elfenbeinturm. Bonn liegt noch weiter weg vom Schuß als das beim Reichstag der Fall ist.
06.06.2023 07:33 Uhr
Nein. Auch damals war der Verrat an Gott, Volk und Vaterland verheerend, wenn auch nicht so offensichtlich.

Man tötete bereits Ungeborene industriell, man trieb die Schulden in die Höhe, man ließ das Bildungssystem verlottern, man ächtete ehrliche Arbeit und goutierte Faulheit und obendrein leistete man sich einen Bundeskanzler Frahm, der an Alkoholsucht siechend, vor den Schergen Moskaus auf die Knie fiel, um die linke Presse der bonner republik zu beglücken.
06.06.2023 08:04 Uhr
Zitat:
Nein. Auch damals war der Verrat an Gott, Volk und Vaterland verheerend, wenn auch nicht so offensichtlich.

Man tötete bereits Ungeborene industriell, man trieb die Schulden in die Höhe, man ließ das Bildungssystem verlottern, man ächtete ehrliche Arbeit und goutierte Faulheit und obendrein leistete man sich einen Bundeskanzler Frahm, der an Alkoholsucht siechend, vor den Schergen Moskaus auf die Knie fiel, um die linke Presse der bonner republik zu beglücken.


das war jetzt schon ein bisschen zu offensichtlich getrollt
06.06.2023 08:23 Uhr
Zitat:
Nein. Auch damals war der Verrat an Gott, Volk und Vaterland verheerend, wenn auch nicht so offensichtlich.

Man tötete bereits Ungeborene industriell, man trieb die Schulden in die Höhe, man ließ das Bildungssystem verlottern, man ächtete ehrliche Arbeit und goutierte Faulheit und obendrein leistete man sich einen Bundeskanzler Frahm, der an Alkoholsucht siechend, vor den Schergen Moskaus auf die Knie fiel, um die linke Presse der bonner republik zu beglücken.


Man fragt sich, wer der größere Troll ist - der, der diesen Unsinn verzapft oder der NIPpel, der dem zustimmt.
06.06.2023 08:24 Uhr
Bzgl der Bonner Republik ist viel Verklärung im Spiel. Häufig wird die Stabilität der DM genannt, aber übersehen, dass es Zeiten ganz, in denen die Inflation deutlich höher lag als heute.
06.06.2023 08:34 Uhr
Ja, jeden Tag.
06.06.2023 08:40 Uhr
Zitat:
Bzgl der Bonner Republik ist viel Verklärung im Spiel. Häufig wird die Stabilität der DM genannt, aber übersehen, dass es Zeiten ganz, in denen die Inflation deutlich höher lag als heute.


Da sind die Löhne mitgewachsen. Muss man auch ehrlich sagen.
06.06.2023 10:01 Uhr
In etwa so wie meine Großmutter das Kaiserreich vermisst hat: Die Zeit von Kindheit und Jugend, in der "noch vieles in Ordnung war", wie es im Vorspann zum "Königlich Bayerischen Amtsgericht" heißt.

Die Hochrüstung, die Toten an der Mauer, das Waldsterben, die Umweltzerstörung usw., die auch Teil der Bonner Republik gewesen sind, gehören freilich nicht zum nostalgisch verklärten Blick auf die Bonner Republik.
06.06.2023 11:48 Uhr
Inwieweit "die Toten an der Mauer" ein Verschulden der Bonner Republik war, entzieht sich meiner Kenntnis.
Das legendäre Waldsterben hat bis heute nicht wirklich stattgefunden und die Hochrüstung führte schlußendlich zum Zusammenbruch des Warschauer Paktes.
06.06.2023 21:59 Uhr
Aus erster Hand, nein. Ich war noch ein Kind und konnte mit Politik nichts anfangen, als Deutschland noch geteilt war.

Aus der heutigen Sicht mit historischer Brille vermisse ich schon die Einfachheit dieser Zeit. Es war außenpolitisch klar, wer auf unserer und wer auf der gegnerischen Seite stand und warum. Wirtschaftlich konnte man noch mit eigener Arbeit zu Wohlstand kommen. Aufsteigen, Immobilien erwerben. Mit einer stabilen Währung, geringer Staatsverschuldung und hohen Zinsen. Man war nicht auf den Außenhandel mit politisch unzuverlässigen Handelspartnern angewiesen. Man war nicht auf einen Zustrom von Fachkräften angewiesen. Man war nicht auf Billigmassenware aus dem Ausland angewiesen. Man hat es selber produziert, und das Meiste war trotzdem bezahlbar. Die Wirtschaft baute auf Substanz und nicht auf Luftschlösser(Schulden) wie heute.
06.06.2023 22:06 Uhr
Zitat:
Inwieweit "die Toten an der Mauer" ein Verschulden der Bonner Republik war, entzieht sich meiner Kenntnis.
Das legendäre Waldsterben hat bis heute nicht wirklich stattgefunden und die Hochrüstung führte schlußendlich zum Zusammenbruch des Warschauer Paktes.


Jetzt wollt ihr die "Bonner Republik" zurück, die Teil der Nato-Auf- und Nachrüstung war. Heute lehnt ihr die Aufrüstung der Ukraine ab, die genau denselben Effekt haben könnte.

Wenn alle so wären wie ihr kdpler, müsste man sagen, dass der größte Vorteil der "Bonner Republik" war, dass die Ossis wenig störenden Einfluss hatten.
06.06.2023 22:20 Uhr
Zitat:
Jetzt wollt ihr die "Bonner Republik" zurück, die Teil der Nato-Auf- und Nachrüstung war. Heute lehnt ihr die Aufrüstung der Ukraine ab, die genau denselben Effekt haben könnte.


Ich glaube, für uns Bürgerliche, und wohl besonders auch die Älteren, die das Ganze noch aus erster Hand erlebt haben, besteht der wesentliche Unterschied darin, ich hatte es angedeutet, dass man damals wusste, wofür wir als NATO standen und wofür der Warschauer Pakt stand. Es war einfacher, eine kommunistische Diktatur zu hassen als einen ideologielosen Imperialisten wie Putin. Die Fronten waren klar. Was kann ein Konservativer heute Russland anlasten außer seinen Imperialismus?
06.06.2023 22:23 Uhr
Zitat:
Das legendäre Waldsterben hat bis heute nicht wirklich stattgefunden und die Hochrüstung führte schlußendlich zum Zusammenbruch des Warschauer Paktes.


Prienchen hast du eigentlich eine Daueraufenthaltserlaubnis für dein Takatukaland?
06.06.2023 22:27 Uhr
Zitat:
Zitat:
Jetzt wollt ihr die "Bonner Republik" zurück, die Teil der Nato-Auf- und Nachrüstung war. Heute lehnt ihr die Aufrüstung der Ukraine ab, die genau denselben Effekt haben könnte.


Ich glaube, für uns Bürgerliche, und wohl besonders auch die Älteren, die das Ganze noch aus erster Hand erlebt haben, besteht der wesentliche Unterschied darin, ich hatte es angedeutet, dass man damals wusste, wofür wir als NATO standen und wofür der Warschauer Pakt stand. Es war einfacher, eine kommunistische Diktatur zu hassen als einen ideologielosen Imperialisten wie Putin. Die Fronten waren klar. Was kann ein Konservativer heute Russland anlasten außer seinen Imperialismus?


Das wäre in der Tat erstaunlich.

Damit sagst du letztlich, dass es für "euch Bürgerliche" letztlich um eine Auseinandersetzung zwischen Ideologien geht und nicht um die Menschen.

Das habe ich damals v.a. in der CDU-Propaganda ganz anders wahrgenommen.
06.06.2023 22:38 Uhr
Zitat:
Damit sagst du letztlich, dass es für "euch Bürgerliche" letztlich um eine Auseinandersetzung zwischen Ideologien geht und nicht um die Menschen.

Das habe ich damals v.a. in der CDU-Propaganda ganz anders wahrgenommen.


Du bist wahrscheinlich etwas älter und kannst noch aus erster Hand berichten.
Ich kann nur aus dem schließen, was an Quellen verfügbar ist. Und da war der Antikommunismus doch eine starke Triebfeder der alten Bundesrepublik. Ein Grundkonsens, den CDU, FDP und letztendlich auch die SPD gemein hatten.
Und dass es jetzt schwieriger ist, Leute für die Ukraine und gegen Putin zu gewinnen, liegt sehr stark in der fehlenden "gegnerischen" Ideologie.

Und eine Ideologie zu verfolgen und den Menschen zu helfen ist nicht notwendigerweise ein Widerspruch.
06.06.2023 22:41 Uhr
Zitat:
Zitat:
Damit sagst du letztlich, dass es für "euch Bürgerliche" letztlich um eine Auseinandersetzung zwischen Ideologien geht und nicht um die Menschen.

Das habe ich damals v.a. in der CDU-Propaganda ganz anders wahrgenommen.


Du bist wahrscheinlich etwas älter und kannst noch aus erster Hand berichten.
Ich kann nur aus dem schließen, was an Quellen verfügbar ist. Und da war der Antikommunismus doch eine starke Triebfeder der alten Bundesrepublik. Ein Grundkonsens, den CDU, FDP und letztendlich auch die SPD gemein hatten.
Und dass es jetzt schwieriger ist, Leute für die Ukraine und gegen Putin zu gewinnen, liegt sehr stark in der fehlenden "gegnerischen" Ideologie.

Und eine Ideologie zu verfolgen und den Menschen zu helfen ist nicht notwendigerweise ein Widerspruch.


Ich habe Teile der Kohl-Zeit bewusst miterlebt. Der ausgesprochene Antikommunismus war wohl eher was von Adenauer.

Nach meiner Wahrnehmung hat die CDU unter Kohl propagiert, es ginge um die Menschen und gegen eine menschenverachtende Ideologie. Daher auch die verkorkste Wiedervereinigung -man musste die "Brüder und Schwestern im Osten" um jeden Preis und gegen jeden Expertenrat vor den Kommunisten retten.

Die Triebkraft "eigene Ideologie" war vielleicht da, aber nicht ausgesprochen.

Und ausgerechnet Kohl als Menschenfreund - das hat schon was von Satire.


Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 06.06.2023 22:44 Uhr. Frühere Versionen ansehen
07.06.2023 11:30 Uhr
"...Prienchen hast du eigentlich eine Daueraufenthaltserlaubnis für dein Takatukaland?..."

Nein. Und du?
07.06.2023 11:37 Uhr
Kohl war sehr stark hier von seiner Frau geprägt, die aus dem Osten kam. Er selbst hat dem Thema „Wiedervereinigung“ lange keine Bedeutung gegeben , das kam erst durch Hannelore Kohl.

Engagiert war er in der Saarsache 1956.
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