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Fragenübersicht War das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in den USA für Dich eher ein Sieg von Biden oder eine Niederlage für Trump?
1 - 15 / 15 Meinungen
09.11.2020 02:41 Uhr
Natürlich begrüße ich vor allem, dass mit Kamala Harris endlich mal jemand (mit) ans Ruder kommt, die keine falsche Zurückhaltung bei der Durchsetzung der Todesstrafe kennt.

Zitat:
Kamala’s support of the death penalty, which is a modern day form of lynching that has executed hundreds of innocent people, and also disproportionately affects Black people proves that she doesn’t value Black lives. Kamala even advocated that an innocent Black man named Kevin Cooper, who was a death row inmate and had a trial that was rooted in overt racism and corruption, be executed. She advocated for this even though Kevin had DNA evidence that proved his innocence yet Kamala Harris opposed it until the New York Times exposed the case.


https://afropunk.com/2019/01/kamala-harris-has-been-tough-on-black-people-not-crime/

Schadensbegrenzung, nachdem das Weichei Donald eine Gegnerin der Todesstrafe als Oberste Richterin durchgedrückt hat.

Zitat:
In einem 1998 mit einem Kollegen verfassten Aufsatz erklärte sie, lehramtstreue katholische Richter müssten sich für befangen erklären, wenn es um die Durchsetzung der Todesstrafe gehe.


Amy Coney Barrett
09.11.2020 07:22 Uhr
bei der Wahl ging es nicht um den Gegenkandidaten, sondern um Trumps Abwahl. Da hätten die Demokraten auch nen Hamster nominieren können, selbst der hätte gewonnen.
Sleepy Joe wirds bis max. Ende 2021 machen, dann kommt Harris dran.
09.11.2020 07:34 Uhr
Zitat:
Da hätten die Demokraten auch nen Hamster nominieren können,


Was wiederum nicht für Trump und seine Amtszeit spricht.
09.11.2020 08:23 Uhr
Da sich Biden in erster Linie als Anti-Trump inszeniert hat, ist es natürlich viel eher eine Niederlage für Trump.
09.11.2020 08:25 Uhr
Zitat:
Zitat:
Da hätten die Demokraten auch nen Hamster nominieren können,


Was wiederum nicht für Trump und seine Amtszeit spricht.


Liegt aber nahezu ausschließlich an seinem Corona-Missmanagement. Vor Corona hätte Trump locker gewonnen.
09.11.2020 09:24 Uhr
Es war ein doch noch geholter Sieg von Biden. Bisher kann ich aber nur Haltungsnoten vergeben: Bidens Auftreten ist schon mal ein völlig Anderes und seine erste Ansprache hat er gut gemeistert. Andererseits erwarte ich wiederum nicht viel vom 77jährigen Hoffnungsträger der USA. Und trotzdem ist "nicht viel" schon Monde mehr als das, was man von Trump je erwarten durfte.
09.11.2020 09:34 Uhr
Zitat:
77jährigen Hoffnungsträger


Stimmt, das sagt viel über die momentane Verfasstheit der DSA (Divided States of America) aus.
09.11.2020 09:42 Uhr
Zitat:
Stimmt, das sagt viel über die momentane Verfasstheit der DSA (Divided States of America) aus.


Naja, unsere ist nur um Halbmonde besser. Wie heißen denn unsere Kanzlerkandidaten bei der nächsten Wahl? Merz gegen Scholz? Also abgeschlossene Vergangenheit für die Zukunft gegen den Hoffnungsträger, der alles Geld schon zu Finanzministerzeiten verpulvert hat und relativ frei von jeder Vorstellung eines normalen bürgerlichen Mittelverdieners oder gar Geringverdieners ist? Und das unter SPD-Flagge. Oder der Sauerland-Trump als Anti-Merkel?

Wir sollten uns da nicht zu sehr über die USA erheben, wir haben die selben Probleme. Nur ein Jahrzehnt weniger Altersunterschied bei den Kandidaten.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 09.11.2020 09:42 Uhr. Frühere Versionen ansehen
09.11.2020 09:44 Uhr
Zitat:
Wir sollten uns da nicht zu sehr über die USA erheben, wir haben die selben Probleme. Nur ein Jahrzehnt weniger Altersunterschied bei den Kandidaten.


Es gibt einen Unterschied zwischen etwas zu analysieren und sich darüber zu erheben.
09.11.2020 10:30 Uhr
Das Ergebnis ist eher Anti-Trump als für Biden. Den Wählern war es noch nicht einmal wichtig, auch für das Repräsentantenhaus eine Stimme abzugeben - was dafür spricht, dass Anti-Trump sogar wichtiger war als für die Demokraten zu stimmen. Das 'eher' kommt bei meiner Einschätzung daher, dass Biden dennoch der US-Präsident mit der größten Unterstützung ist, die es jemals gegeben hat und der nun sogar Obama in den Schatten stellt. Ganz aus dem Nichts kommt das dann vielleicht auch nicht.
09.11.2020 11:04 Uhr
Zitat:
Das Ergebnis ist eher Anti-Trump als für Biden. Den Wählern war es noch nicht einmal wichtig, auch für das Repräsentantenhaus eine Stimme abzugeben - was dafür spricht, dass Anti-Trump sogar wichtiger war als für die Demokraten zu stimmen. Das 'eher' kommt bei meiner Einschätzung daher, dass Biden dennoch der US-Präsident mit der größten Unterstützung ist, die es jemals gegeben hat und der nun sogar Obama in den Schatten stellt. Ganz aus dem Nichts kommt das dann vielleicht auch nicht.


Na ja, auch der Donald hat ja im Popular Vote einen Stimmenzuwachs verzeichnen können. Ich denke daher dass diese Zahl eher den Grad der Polarisierung und nicht unbedingt den der von tiefer Überzeugung getragenen Unterstützung zeigt.

Im Augenblick sieht's ja aber nach über 300 Wahlleuten und exakt dem Wahlleuteergebnis aus, welches Donald Trump vor vier Jahren hatte. Und das wurde damals einhellig als Erdrutschsieg gefeiert. Wenn man jetzt dazunimmt dass - was selten ist - ein amtierender Präsident abgewählt wurde, könnte man wiederum zum Ergebnis kommen, dass es doch ein klares Ergebnis ist, dass auch für die Unterstützung Bidens spricht.
09.11.2020 11:39 Uhr
Zitat:
Zitat:
Da hätten die Demokraten auch nen Hamster nominieren können,


Was wiederum nicht für Trump und seine Amtszeit spricht.

Es war so schon knapp genug. Wäre Sanders aufgestellt worden, hätte Trump vermutlich gewonnen. Selbiges gilt m.E. für die anderen aus dem Kandidatenaufgebot.

Biden war kein guter Kandidat, aber immer noch der beste, den sie zu bieten hatten.
09.11.2020 11:44 Uhr
Zitat:
Zitat:
Das Ergebnis ist eher Anti-Trump als für Biden. Den Wählern war es noch nicht einmal wichtig, auch für das Repräsentantenhaus eine Stimme abzugeben - was dafür spricht, dass Anti-Trump sogar wichtiger war als für die Demokraten zu stimmen. Das 'eher' kommt bei meiner Einschätzung daher, dass Biden dennoch der US-Präsident mit der größten Unterstützung ist, die es jemals gegeben hat und der nun sogar Obama in den Schatten stellt. Ganz aus dem Nichts kommt das dann vielleicht auch nicht.


Na ja, auch der Donald hat ja im Popular Vote einen Stimmenzuwachs verzeichnen können. Ich denke daher dass diese Zahl eher den Grad der Polarisierung und nicht unbedingt den der von tiefer Überzeugung getragenen Unterstützung zeigt.

Im Augenblick sieht's ja aber nach über 300 Wahlleuten und exakt dem Wahlleuteergebnis aus, welches Donald Trump vor vier Jahren hatte. Und das wurde damals einhellig als Erdrutschsieg gefeiert. Wenn man jetzt dazunimmt dass - was selten ist - ein amtierender Präsident abgewählt wurde, könnte man wiederum zum Ergebnis kommen, dass es doch ein klares Ergebnis ist, dass auch für die Unterstützung Bidens spricht.


Das kann man nur so sehen, wenn man allein auf die Wahlmänner schaut und ignoriert, wie haarig es in den ausschlaggebenden Staaten zuging. Bei Vorsprüngen von 1 Prozentpunkt kann man nun wirklich nicht von breiter Unterstützung oder gar Erdrutschsiegen sprechen.
09.11.2020 12:13 Uhr
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Das Ergebnis ist eher Anti-Trump als für Biden. Den Wählern war es noch nicht einmal wichtig, auch für das Repräsentantenhaus eine Stimme abzugeben - was dafür spricht, dass Anti-Trump sogar wichtiger war als für die Demokraten zu stimmen. Das 'eher' kommt bei meiner Einschätzung daher, dass Biden dennoch der US-Präsident mit der größten Unterstützung ist, die es jemals gegeben hat und der nun sogar Obama in den Schatten stellt. Ganz aus dem Nichts kommt das dann vielleicht auch nicht.


Na ja, auch der Donald hat ja im Popular Vote einen Stimmenzuwachs verzeichnen können. Ich denke daher dass diese Zahl eher den Grad der Polarisierung und nicht unbedingt den der von tiefer Überzeugung getragenen Unterstützung zeigt.

Im Augenblick sieht's ja aber nach über 300 Wahlleuten und exakt dem Wahlleuteergebnis aus, welches Donald Trump vor vier Jahren hatte. Und das wurde damals einhellig als Erdrutschsieg gefeiert. Wenn man jetzt dazunimmt dass - was selten ist - ein amtierender Präsident abgewählt wurde, könnte man wiederum zum Ergebnis kommen, dass es doch ein klares Ergebnis ist, dass auch für die Unterstützung Bidens spricht.


Das kann man nur so sehen, wenn man allein auf die Wahlmänner schaut und ignoriert, wie haarig es in den ausschlaggebenden Staaten zuging. Bei Vorsprüngen von 1 Prozentpunkt kann man nun wirklich nicht von breiter Unterstützung oder gar Erdrutschsiegen sprechen.


Ja, da ist was dran.

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