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Fragenübersicht Ist eine Ausgangsbeschränkung nicht das einzige Mittel um gegen die Party und Spaßszene als Coronacluster vorzugehen?
1 - 18 / 18 Meinungen
31.10.2020 10:13 Uhr
Dann aber auch nur in Kombination mit der zur Zeit ausgenommenen Wohnungen. Sonst wird die dämliche Ausrede der Wirten, dass die Schließung ihrer Lokale nur zur Verlagerung führt doch noch untermauert.

Verbot privater Parties mit Kontrollen auch in Wohnungen. Alles andere kriegt diesen Cluster nicht weg.

Und natürlich müssen und das kam nicht von irgendwo die ganzen Sachen bundeseinheitlich stattfinden.

Die österreichische Jugend in Salzburg ist einfach nach Oberösterreich nach 22 Uhr weitersaufen gefahren, weil dort die Sperrstunde damals noch eine andere war. Das war vor dem heute stattfindenden Lockdown.
31.10.2020 10:15 Uhr
Was ist die "Party- und Spaßszene"?
31.10.2020 10:16 Uhr
Zitat:
Dann aber auch nur in Kombination mit der zur Zeit ausgenommenen Wohnungen. Sonst wird die dämliche Ausrede der Wirten, dass die Schließung ihrer Lokale nur zur Verlagerung führt doch noch untermauert.

Verbot privater Parties mit Kontrollen auch in Wohnungen. Alles andere kriegt diesen Cluster nicht weg.

Und natürlich müssen und das kam nicht von irgendwo die ganzen Sachen bundeseinheitlich stattfinden.

Die österreichische Jugend in Salzburg ist einfach nach Oberösterreich nach 22 Uhr weitersaufen gefahren, weil dort die Sperrstunde damals noch eine andere war. Das war vor dem heute stattfindenden Lockdown.


Auch hier gerne nochmal:

Der private Raum ist zu schützen! - Da hat die Staatsgewalt nichts verloren, solange keine schweren Straftaten begangen werden!
31.10.2020 10:18 Uhr
Zitat:
Was ist die "Party- und Spaßszene"?


Du kannst Dich ab sofort alleine hier spielen, ich bin für heute raus. Das ist mir zu dämlich und hoffentlich Dir auch, sonst wird es bitter.
31.10.2020 10:21 Uhr
Kann mal jemand erst beim RKI nachgucken, eh er so eine Umfrage stellt?

Im Berchtesgadener Land hat man ja die Leute in ihren Wohnungen eingesperrt. Sie dürfen diese nur aus "triftigem Grund" veranlassen.

7- Tage-Inzidenz von BGL: 256,8

Bringt also gar nichts, wenn die Leute noch nicht mal mehr um den Königssee ohne "triftigen Grund" gehen dürfen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 31.10.2020 10:29 Uhr. Frühere Versionen ansehen
31.10.2020 10:23 Uhr
Zitat:
Zitat:
Was ist die "Party- und Spaßszene"?


Du kannst Dich ab sofort alleine hier spielen, ich bin für heute raus. Das ist mir zu dämlich und hoffentlich Dir auch, sonst wird es bitter.


Gehen dir heute schon kurz nach 10 die Argumente aus?

Das war doch eine ganz normale Frage.
31.10.2020 10:35 Uhr
Im übrigen finde ich Kreuzis Frage sehr berechtigt. Es hat wenig mit Spaß-und Partyszene zu tun, wenn Leute in Großstädten abends auf der Straße unterwegs sind. Die haben vielleicht ne kleine Wohnung oder auch nur ein Zimmer und sind froh, wenn sie da nicht eingehen und mal etwas unter Leute kommen. Die haben in der Regel keinen Garten, in dem sie sich austoben können und auch noch etwas mehr Leben vor sich als die Landbevölkerung. Und jetzt nimmt man ihnen mit dem Lockdown auch noch die Möglichkeit, sich z.B. im Fitnessstudio auszupowern. Das mag virologisch sinnvoll sein, psychologisch wird das ganze aber eher bedenklich, zumal uns das Virus ja noch eine ganze Zeit erhalten bleiben wird oder auch gar nicht mehr weg geht.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 31.10.2020 10:36 Uhr. Frühere Versionen ansehen
31.10.2020 10:42 Uhr
@foreverdol

Das stimmt nicht. In Salzburg sind sie wie beschrieben nach Oberösterreich gefahren, wegen der regionalen Sperrstunden. Wie ich mal in der Innenstadt von Wien spazieren war nach Mitternacht, sah ich dort jede Menge an Leuten vor den Lokalen, wie es drinnen aussah, mag ich nicht sagen.

Ein Bekannter sagte mir, dass die Spielhallen voll mit Leute ohne Maske sind.

Sag mir nicht, dass es keine Spaß- und Partycluster gab.

Die angekreideten STadl, Gartenhausparties sind in Wahrheit ein Problem seit dem Frühjahr.

Nur jetzt hat man sich politisch mal von Seiten der Landeshauptleute der Flächenbezirke an das Thema gewagt.

31.10.2020 10:44 Uhr
Nein. Womit soll man Menschen die sich die ganze Woch abrackern plausibel begründen dass sie zwar für das Überleben der kaputtgesparten Institutionen und der wirtschaftlichen Geschäfte nun keine Freizeit mehr haben dürfen und nur noch ohne Frischluft und lebensnotwendigen Sonnenstrahlen auskommen müssen, aber die ganze Woche über sich in überfüllte Bahnen setzen, in ihre Betriebe gehen, sich viel Kundenkontakt aussetzen oder ihr Familienleben durch HomeOffice zerstören lassen sollen? Das klingt mir nicht plausibel.
31.10.2020 10:52 Uhr
Ich gehe davon aus dass die Schließung der Kneipen und Bars schon ausreicht um diese Cluster zu zerbrechen. Denn es ist bei weitem nicht so, dass alle X Leute, die in Gruppen draußen saufen gegangen sind, dies 1:1 zuhause umsetzen werden. Das ist dann nur noch ein Teil dieser Leute und schon darin liegt der Gewinn.

Ansonsten gehe ich davon aus dass wir so flächendeckende Infektionsherde haben dass die Partys nicht mehr das einzige und zentrale Problem sind.
31.10.2020 11:04 Uhr
Ich halte wenig von immer mehr Verboten und mehr Repression.
Wenn man die noch halbwegs vorhandene Akzeptanz in der Bevölkerung nicht gänzlich verspielen will.
31.10.2020 13:34 Uhr
Zitat:
Ich gehe davon aus dass die Schließung der Kneipen und Bars schon ausreicht um diese Cluster zu zerbrechen. Denn es ist bei weitem nicht so, dass alle X Leute, die in Gruppen draußen saufen gegangen sind, dies 1:1 zuhause umsetzen werden. Das ist dann nur noch ein Teil dieser Leute und schon darin liegt der Gewinn.

Fragt sich halt, ob das noch ausreichen wird, nachdem man bis fünf nach zwölf gewartet hat (in Österreich jetzt).

Im Übrigen müssen private Parties nicht in der Wohnung stattfinden. Schrebergärten und Doppelgaragen eignen sich da bspw. hervorragend. Und da bin ich durchaus dafür, zu kontrollieren. Partykeller sind auch so ein Fall, da wird's dann mit Kontrollieren schwieriger.
31.10.2020 14:13 Uhr
Die Leute brauchen harte Regeln, die dann auch überwacht werden müssen. Die Eigenverantwortung funktioniert eben nicht.

Beispiele nur aus den letzten Stunden. 2 Maskenverweigerer in der Straßenbahn. Der Parkplatz vorm 3. Tor (Zentralfriedhof Wien) voll
Am 2. Tor des Zentralfriedhofes jede Menge Standln. Regierung bat doch um Verzicht auf dies.

Die Leute brauchen Kontrolle und Strafen.

Und wenn es auch diese oder jene Gruppe trifft, wo mancher wieder den Gutmenschen raushängen lässt und vor Mitleid zerrrinnt. Harte Zeiten verlangen eiserne Herzen.
31.10.2020 19:17 Uhr
Ja. Und bitte hart und streng überwacht.
31.10.2020 21:30 Uhr
Für immer - dann ganz sicher. Sollte sie jedoch in absehbarer Zeit wieder aufgehoben werden (was sicher kommen muß) fangen wir wieder dort an, wo wir vor der Ausgangssperre begannen.

Wenn solche Maßnahmen tatsächlich nachhaltig wirksam wären, müßten diejenigen Länder, die ebensolche Maßnahmen schon in der ersten Welle ergriffen, eigentlich heute am besten dastehen.

Das Gegenteil ist der Fall. Mir erschließt sich nicht, warum Maßnahmen, die in Italien, Spanien, Belgien, Frankreich und Tschechien offenkundig wirkungslos blieben, bei uns bzw. in Österreich jetzt auf einmal wirken sollen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 12.12.2020 21:39 Uhr. Frühere Versionen ansehen
01.11.2020 17:36 Uhr
Ach, da würde es noch wesentlich mehr Mittel geben. Die Heilige Inquisition hatte auch so ihre Mittel und Wege, dem Volk den Spaß auszutreiben.
01.11.2020 18:01 Uhr
So lange die "Party- und Spaßszene" in Gottesdiensten massenhaft ihr Unwesen treiben darf, können wir uns irgendwelche Lockdowns gleich ganz schenken. Gott ist ein Superspreader.
01.11.2020 23:37 Uhr
Das kann ich nicht sagen. Halte eine Ausgangsbeschränkung ab 20 Uhr allerdings für viel zu früh. Nicht jeder, der nach 20 Uhr rausgeht, will Party machen. Ich bin zum Beispiel eben erst zu meinem Arbeits-Wohnort gefahren, um der morgendlichen Rush-Hour zu entkommen. Und Rewe hat bis 24 Uhr offen. Wie ich haben wohl auch viele (wenn die Arbeit nicht zwingt) einen Tagesmittelpunkt am Abend bzw sind Nachtmenschen. Dann müsste man ja den größten Teil seiner Wachphase eingesperrt verbringen.

Kurzum: Ich halte eine Ausgangssperre nicht für sinnvoll. Die Beschränkung der Partys ist OK, das geht aber auch schlicht mit der Personenanzahl, die sich treffen darf.
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