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Fragenübersicht Genau heute vor 6 Monaten kam Corona nach Deutschland. Wie hat sich dein Leben in dieser Zeit verändert?
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27.07.2020 21:38 Uhr
Mal nachdenken...ich bin inzwischen weitaus häufiger zuhause, weil wir auf Fernbetrieb umgestellt haben, zumindest weitgehend. Ich wäre jetzt gerade eigentlich in Yogyakarta, naturgemäß ist es dazu nicht gekommen. Ansonsten halten sich die Veränderungen bisher in Grenzen. Ein lukrativer Job fürs nächste Jahr hat sich in Luft aufgelöst, das ist schade, aber nicht kampfentscheidend.
27.07.2020 21:45 Uhr
Ich habe meinen Job gekündigt und meine Geldanlage umgestellt. (von aktiv gemanagten Fonds auf direkte Aktien)
27.07.2020 22:00 Uhr
In meinem Job hat sich einiges geändert. Von vielen Dienstreisen früher zu fast ausschließlichem HomeOffice heute.

Und meine Eltern gehören beide zur Hochrisikogruppe. Da habe ich auch inzwischen deutlich mehr zu tun, um deren Versorgung sicherzustellen.
27.07.2020 22:22 Uhr
Ich wollte im März für 2 oder 3 Wochen in Deutschland sein......ich hoffe nun am 20.09. wieder raus zu kommen.
27.07.2020 23:00 Uhr
Home Office, weniger Kontakt mit Menschen, mehr Ruhe und Entschleunigung. Eigentlich fast nur positive Auswirkungen in meinem Fall.
28.07.2020 00:18 Uhr
Sehr negativ.
28.07.2020 00:20 Uhr
Einfach auch zu erkennen, dass es höchste Zeit ist, sich seiner selbst bewusst zu werden...
28.07.2020 08:14 Uhr
Auslandsurlaub hat nicht stattgefunden, dafür einige Orte in Thüringen besucht, für die sonst keine Zeit gewesen wäre. Ansonsten natürlich Masken beim Einkaufen usw. Nichts Dramatisches, aber durchaus mit Auswirkungen. Ich z.B. halte mich schon spürbar kürzer in Geschäften auf.
Beruflich mehr Umstellung auf Web-Meetings. Wieder einmal die Wichtigkeit von persönlichen Face-to-face-Besprechungen festgestellt. Die fehlten.
In einigen Bereichen aber auch weniger Stress und mehr Ruhe, z.B. im April-Urlaub. Die Parks waren sehr still und leer, was auch mal schön war (auch zum Fotografieren).
28.07.2020 08:31 Uhr
Seit März arbeite ich nur noch von zu Hause aus, die sozialen Kontakte finden mehr im virtuellen Raum statt und die Kinder fragen sich, ob es mit der "richtigen" Schule mal wieder losgeht. Dazu kommt noch der Umstand, dass kein/e Geschäft/Restaurant/Lokal/U-Bahn usw. mehr ohne Mund-Nasen-Schutz betreten werden darf.

Als immunsuprimierter Mensch freue ich mich allerdings, dass auch durchweg gesunde Zeitgenossen nun ein Gespür für Hygiene und Husten-Niesen-Knigge bekommen haben.
28.07.2020 08:36 Uhr
Meine Arbeit ging unverändert weiter, teilweise sehr viel intensiver und bereichernder.
Trotzdem ergaben sich neue Möglichkeiten für eigene Wünsche und Träume...
28.07.2020 10:17 Uhr
Kaum. Die Arbeit ist sogar ein wenig entspannter geworden.
Ansonsten empfinde ich die Coronamaßnahmen mittlerweile als lästig, aber weiterhin notwendig. Hoffe, dass man im nächsten Jahr wirklich einen Impfstoff gefunden haben wird, und man langsam zur Normalität zurückkehren kann.
28.07.2020 11:25 Uhr
Mal überlegen ...

Vor sechs Monaten bestand kurz die Gefahr, daß ich bei diesem Virus zu einer Risikogruppe gehöre. Das hat sich nicht bestätigt, dafür wurde ich später einer anderen Risikogruppe zugeteilt.

Vor sechs Monaten hatte ich mich gerade mit viel Mühe und viel Hilfe von außen aus einer längeren schweren depressiven Episode herausgebuddelt, indem ich viel Spazieren ging, viel ausging, oft (wenig) einkaufte. Dann kam der Lockdown ... und meine Neigung, frische Luft und Tageslicht zu scheuen, wurde offiziell gefördert.

Ich nutze jetzt wieder jede Gelegenheit, meine Wohnung nicht zu verlassen.
28.07.2020 17:14 Uhr
Am Anfang der "Coronazeit" hatte ich mehr Ruhe beim Einkaufen und war morgens fast alleine auf der Autobahn - war ein großartiges Gefühl. Das öffentliche Leben schien ruhiger zu werden.

Unterm Strich hat sich aber nicht viel geändert. Meine Frau, die selbstständig ist, hatte allerdings zeitweise deutlich weniger Einnahmen, was sich aber wieder gelegt hat.
28.07.2020 17:27 Uhr
Eigentlich gar nicht gut da man eigentlich so gut wie nichts mehr machen kann weder ist ein unkomplizierter Restaurant Besuch möglich noch kann man seriös und mittelfristig einen jahresurlaub planen zudem viele Chaoten und stressige Leute in Supermärkten und Staedten.
Leider wird dies durch Medien und Politik weiter begünstigt mit so Sachen wie "2. Welle steht bevor" " Killervirus" Und so weiter.
Ich habe einige Tage Kurzurlaub in Holland gemacht es war eine andere Welt und man hat dort erst richtig realisiert wie unschön das Leben derzeit in Deutschland ist und welchen Dauereinschraenkungen man hier unterworfen ist
28.07.2020 17:30 Uhr
@Sozial21

Na ja, ich gehe seit einigen Wochen nahezu problemlos wieder in Restaurants. Und meinen Sommerurlaub habe ich im europäischen Ausland (Polen und Niederlande) verbracht, ebenfalls problemlos.

Hast du ein konkretes Beispiel, bei dem es irgendwie richtig scheiße war, coronabedingt?
28.07.2020 17:31 Uhr
@Mconline

Auf den Impfstoff sollte man sich allerdings nicht verlassen koennte noch länger auer oder ggf. Auch nie kommen
28.07.2020 17:38 Uhr
@DinDjarin

Naja Restaurantbesuche unterscheiden sich von der Gesamtatmosphaere doch schon deutlich von denen in Vor Corona Zeiten

Das du den Urlaub in Holland gut empfindest ja klar war ja selbst dort und kann Dies absolut bestätigen
Anderseits viele andere Reisemmoeglichkeitne gibt es ja nicht die meisten Länder gelten ohnehin als Riskogebiete
28.07.2020 17:46 Uhr
Zitat:
Eigentlich gar nicht gut da man eigentlich so gut wie nichts mehr machen kann weder ist ein unkomplizierter Restaurant Besuch möglich noch kann man seriös und mittelfristig einen jahresurlaub planen zudem viele Chaoten und stressige Leute in Supermärkten und Staedten.
Leider wird dies durch Medien und Politik weiter begünstigt mit so Sachen wie "2. Welle steht bevor" " Killervirus" Und so weiter.
Ich habe einige Tage Kurzurlaub in Holland gemacht es war eine andere Welt und man hat dort erst richtig realisiert wie unschön das Leben derzeit in Deutschland ist und welchen Dauereinschraenkungen man hier unterworfen ist


Diese fürchterlichen „Dauereinschränkungen“, die es dir ermöglichen, fast alles wieder zu tun, in manchen Fällen aber für kurze Zeit einen Mund-Nase-Schutz tragen zu müssen.



28.07.2020 19:52 Uhr
Ich habe eine Weile an meinem eigenen Rechner gesessen, statt an einem Firmenrechner, die Leute im Supermarkt halten endlich so viel Abstand, dass ich mich wohl fühle, statt mich nur zu bemühen, meine Mitmenschen möglichst wenig anzusabbeln, signalisiere ich diese Bemühung jetzt unter Zuhilfenahme eines "Schnutenlappens" und da ich Stress mit dem Desinfektionsmittel habe, aber trotzdem meine Haut behalten will, nutze ich deutlich mehr Hautcreme und habe meine Kenntnisse bzgl. deren Inhaltsstoffen deutlich erhöht. Außerdem habe ich mich seit Ewigkeiten nicht mehr über mich selbst geärgert, weil sich die Einschätzung "ich brauch doch keinen Einkaufswagen" im Supermarkt als falsch herausgestellt hat und ich deshalb "Kunststapeln" auf meinen Armen üben musste.
28.07.2020 21:41 Uhr
Ich arbeite seit Mitte März von zu Hause, meine letzte Dienstreise war im Februar. Manche Sachen wären im persönlichen Gespräch einfacher zu lösen...

Privat war es schwierig mit Freunden und Familie.

Und den Urlaub in größerer Entfernung hab ich gar nicht erst gebucht. Die Bergstraße ist auch schön
Und erstaunlich menschenleer.
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