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Fragenübersicht War es für Dich eine Überlegung den Führerschein nicht zu machen, weil er in der Stadt sinnlos ist?
1 - 20 / 34 Meinungen+20Ende
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20.02.2019 14:18 Uhr
Auch. Ich ahnte, wenn ich ihn mache, rede ich mir irgendwann ein, nun brauche ich auch unbedingt ein Auto. Und da ich damals bereits der Automobilideologie gegenüber sehr skeptisch eingestellt war, habe ich ihn nicht gemacht. Das war eine Lebensentscheidung, mit der ich nach wie vor durchweg zufrieden bin.
20.02.2019 14:20 Uhr
Nein im Gegenteil. Nach mehr als 20 Jahren ohne Führerschein machte ich 2013 den Kraftfahrzeugführerschein aufgrund meiner Gehbehinderung nochmals.
20.02.2019 14:20 Uhr
Da ich ein Dorfkind bin gab es für mich gar keine Alternative zum Führerschein.
Erst Mofa, dann 80er, dann Auto/Motorrad.
Später dann noch den LKW-Schein vom Katastrophenschutz spendiert bekommen :)
20.02.2019 14:59 Uhr
Ich wohnte auf dem Land. Von daher...
20.02.2019 15:06 Uhr
Nein, ich bin ja in einer ländlichen Gegend mit nur spärlichem ÖPNV aufgewachsen.
20.02.2019 15:17 Uhr
Auf dem Land war es sinnvoll, vor fast 30 Jahren allemal.
20.02.2019 19:58 Uhr
Nein. Ich schätze meine autobedingte Bewegungsfreiheit über die Stadt hinaus. Und ich schätze den Umstand, selbst bei vollen Straßen zur Hauptverkehrszeit entspannt in meinem Auto zu sitzen statt auf überfüllten Bahnsteigen zwischen lauter genervten Leuten warten und die Verspätungen der öffentlichen Verkehrsmittel ertragen zu müssen.
20.02.2019 23:28 Uhr
Ich hatte den Führerschein mal angefangen und musste aus Kostengründen abbrechen. In der Stadt, insbesondere in Berlin ist das Verkehrsnetz wirklich so eng, das das keinen Sinn macht. Es sei denn man nutzt ihn für den Job. Da ich einen KfZ-Beruf gelernt hatte war das fast schon Pflicht. Schließlich muss man die Autos hin- und herfahren oder Probefahrten nach Reparaturen machen. Die stellt doch sonst keiner ein.
21.02.2019 02:22 Uhr
Ich hatte bei meinem letzten Aufenthalt in Deutschland kein Auto weil ich dachte mit dem ÖPNV geht es auch.

Grundsätzlich stimmt das auch, preiswerter war es auf jeden Fall.

Aber es war auch nerviger.

Der Bus hält zwar direkt neben dem Haus Und fährt stündlich aber am WE muss man ein Ruftaxi bestellen, 2 Stunden im Vorraus.

Und um in die Stadtmitte zu gelangen braucht man mit dem Auto 15 Minuten, mit dem Bus 35.

Zurück fährt er auch nur stündlich.

Für den ÖPNV braucht man Zeit und Planung.
21.02.2019 09:54 Uhr
Bei mir war der Erwerb des Führerscheins ein dienstlicher Befehl: Ich habe ihn seinerzeit bei der Bundeswehr gemacht.
21.02.2019 10:32 Uhr
@Mr. Bart

Ja 1 DM ist 7 ATS. Richtig. Aber ist da nicht eher 10 Ostmark ist eine Westmark?

60 Ostmark sind 600 Westmark? Sind 4200 ATS?

Bist Dir da sicher?

Nicht eher 60 Ostmark sind 6 Westmark ?
21.02.2019 10:40 Uhr
Ja, 60 Ostmark sind 6 Westmark. ......

@ Maduro: Gegen Ende der DDR haben einzelne sogar mit bis zu 1:20 getauscht.

Aber wie auch immer, mit 1:4 lässt sich die Schillingsache ja auch ausrechen, nachdem das mit 1 DM = 7 ATS geklärt ist. :-)
21.02.2019 10:42 Uhr
Zitat:
Ja, 60 Ostmark sind 6 Westmark. ......

@ Maduro: Gegen Ende der DDR haben einzelne sogar mit bis zu 1:20 getauscht.

Aber wie auch immer, mit 1:4 lässt sich die Schillingsache ja auch ausrechen, nachdem das mit 1 DM = 7 ATS geklärt ist. :-)


Gegen Ende der DDR waren auch alle nicht mehr ganz dicht im Kopf, was Westmark betraf.
21.02.2019 10:47 Uhr
Aber, Mr.Bart, du weist auf ein interessantes Problem der DDR hin. Da gab es eben Handwerker, die ohne Probleme 1:10 tauschen konnten. Es gab aber auch Leute, für die 60 Mark viel Geld waren. Von wegen "Gleichmacherei" in der DDR. Da wir dort nie zu den Wohlhabenden gezählt haben, kam mit 1:10 total unwahrscheinlich vor. Wahrscheinlich war es in den besseren Kreisen doch real. Hast zwei Zustimmungen bei mir gut.
21.02.2019 10:50 Uhr
Ein Führerschein um 105 ATS erscheint mir auch für die 80er Jahre ein wirkliches Geschenk zu sein.
21.02.2019 10:54 Uhr
"Hast zwei Zustimmungen bei mir gut."

> Kein Drama. :-)
21.02.2019 11:13 Uhr
"Aber, Mr.Bart, du weist auf ein interessantes Problem der DDR hin. Da gab es eben Handwerker, die ohne Probleme 1:10 tauschen konnten. Es gab aber auch Leute, für die 60 Mark viel Geld waren. Von wegen "Gleichmacherei" in der DDR."

> Das ist so. Zwar waren die Einkommensunterschiede nicht *so* groß, vergleicht man es mit dem Westen, aber es gab in der DDR z.B. auch Millionäre, z.B. im Kunstbereich. Generaldirektoren, Spezialisten, Handwerker und Selbständige (die es im gewissen Rahmen noch gab) hatten z.B. auch deutlich mehr.
21.02.2019 13:10 Uhr
Nachtrag: Es gab in der DDR ja auch Leute, die hatten sich einiges angespart. Am Rande bemerkt: Ich glaube mich zu erinnern, dass es gegen Ende der DDR so ungefähr 200 Millionen DDR-Mark waren, die auf den Sparbüchern und Konsorten ruhten. Auch interessant: Hätten zu DDR-Zeiten alle Sparer ihr Guthaben abheben wollen, wäre der Staat zahlungsunfähig gewesen. Der hatte nämlich das Geld der Sparer für diverse Dinge ausgegeben. Es war schlicht nicht verfügbar.
21.02.2019 13:27 Uhr
@M.Bart

Das wäre ja eigentlich fast die Einladung zu einer Hyperinflation, wenn ein Geld weder durch Einlagen noch durch Waren gedeckt ist, wenn ich das richtig sehe.
21.02.2019 13:35 Uhr
Zitat:
@M.Bart

Das wäre ja eigentlich fast die Einladung zu einer Hyperinflation, wenn ein Geld weder durch Einlagen noch durch Waren gedeckt ist, wenn ich das richtig sehe.


> Da es keine freie Preispolitik gab, sieht man von einzelnen Bereichen ab, kann man nicht von Inflation sprechen.
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