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Findest Du die Werbung "Loch ist Loch" sexistisch? |
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04.02.2019 11:57 Uhr |
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| Nein, das mit der Frau ist für mein Dafürhalten sehr weit hergeholt. Man muss nicht immer Sexismus unterstellen bzw. hineininterpretieren. |
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04.02.2019 11:57 Uhr |
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| Manche können sich mit ihrer Betroffenheitsmasche nur noch selbst betroffen machen. |
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04.02.2019 12:01 Uhr |
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| Natürlich spielt die Werbung mit der Aufmerksamkeit von Dauerempörten. Ärgerlich für die Macher, dass offenbar bisher nur die vereinzelt drauf anspringen, in erster Linie wollte man wohl die Berufsbetroffenen in den Redaktionen erreichen. Das gäbe mehr Reichweite. |
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04.02.2019 12:01 Uhr |
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"Man muss nicht immer Sexismus unterstellen bzw. hineininterpretieren."
Man muss auch nicht "immer" schreiben, wenn man gar nicht "immer" meint. |
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04.02.2019 12:39 Uhr |
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| Nicht, wenn der Umfrager in das Loch gefallen ist. |
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04.02.2019 15:58 Uhr |
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| Über Fantasien mancher Menschen kann man nur staunen. |
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04.02.2019 17:55 Uhr |
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Ist wahrscheinlich wieder so einem tuntigen Werbefachmann eingefallen der damit Heterosexuelle provozieren wollte.
Das es jetzt zu Sexismus wird ist natürlich blöde. |
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04.02.2019 18:24 Uhr |
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| Meiner Meinung nach ist das sexistisch, weil es in abwertender Form unterstellt, das das eine so gut wie das andere ist. Es gibt ein Buch von Peter Brückner, die Sozialpsychologie des Kapitalismus. Darin erklärt er wie sich die Sprache und die Charaktermuster sich entwickelten und zwischen den gesellschaftlichen Klassen und Schichten veränderten. Dabei wirft er auch diesen Satz (oder einen sehr ähnlichen) auf und erklärt psychologisch deren Herkunft. |
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04.02.2019 19:01 Uhr |
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Nein.
Sexistisch sind allein die Menschen die diesen Spruch damit in Zusammenhang bringen. |
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04.02.2019 19:09 Uhr |
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rKa
Da gehst du mal wieder einen Schritt sehr viel weiter, denn es geht hier nur um die Frage, ob eine Aussage sexistisch ist und nicht darum, ob ein Mensch sexistisch ist. |
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Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 04.02.2019 19:20 Uhr. Frühere Versionen ansehen |
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04.02.2019 20:03 Uhr |
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| Nicht unbedingt sexistisch, aber irgendwie etwas geschmacklos. |
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04.02.2019 20:08 Uhr |
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"Sie kann ja nur im Kopf von Sexisten sexistisch sein."
Klar, und Beleidigungen entstehen nur noch im Kopf von Beleidigern. Können wir uns in Zukunft bei dol und anderswo entsprechnde Verfahren schenken. Du schüttest in solchen Fragen nicht nur ein Kind, sondern gleich ne ganze Kita-Gruppe mit dem Bade aus. |
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04.02.2019 20:18 Uhr |
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Zitat:Klar, und Beleidigungen entstehen nur noch im Kopf von Beleidigern.
Der Vergleich hinkt ziemlich.
Echte Beleidigungen, die auch strafbewehrt sind sind eindeutige Aussagen.
Das ist der Spruch eben nicht.
Zitat:Klar, und Beleidigungen entstehen nur noch im Kopf von Beleidigern.
Wie wir gerade in dol wunderbar sehen:
Jepp, die gibt es auch. Und zwar in Mengen und täglich. Und die eben nicht sanktioniert werden (können) weil sie eben nicht eindeutig sind.
Zitat:Das würde letzlich bedeuten, eine ganze Branche im Bereich der Produktion von Bildern generell nicht der Kritik auszusetzen, aus der Befürchtung heraus, es könnte zu deren Erfolg beitragen.
Blödsinn, nur eben nicht bei solchem Schiß.
Das ständige Geheule und Fassaufmachen wegen jeder Kleinigkeit stumpft ab.
So daß gerechtfertigte Empörung immer wirkungsloser bleibt.
Was derzeit läuft ist die Perfektion der Instrumentalisierung der Berufsempörten auf die man sich perfekt verlassen kann. |
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04.02.2019 21:11 Uhr |
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"Was derzeit läuft ist die Perfektion der Instrumentalisierung der Berufsempörten auf die man sich perfekt verlassen kann."
rKa
Du merkst es vermutlich selber nicht, dass du genau den Diskurs derer übernimmst, die völlig entgrenzen wollen. Klar, "Berufsempörte". Wer ist das denn eigentlich? Ab wann ist das jemand?
Nehmen wir eine Person, die diese Anzeige sieht und zum ersten mal spürt, "oh, ist das scheiße, den Spruch habe ich schon mehrfach gehört in eindeutigen Zusammenhängen, die nicht strafbewehrt sein müssen, er betraf andere, mich selbst". Die Person schreibt einen Kommentar, weil es ihr reicht, weil sie nicht fassen kann, dass der Laden, bei dem sie harmlos einkauft, etwas wie ein Gebäckstück unbedingt in solchen Zusammenhang bringt. Bong: Hat sie den Stempel drauf: "Berufsempörte".
Das ist ein Slogan wie "Nazikeule", jegliche Kritik wird damit ins Übertriebene gestellt, von denen, die hemmungslos ausgrenzen, diskriminieren wollen oder mit der Lust an der Abwertung Gebäck verkaufen wollen.
Ich hab in großen Agenturen gearbeitet: Natürlich wissen die, was sie tun. Das geht nicht einfach so raus, da schauen ganz viele rüber. Und damit haben sie eine Verantwortung. Die stumpfen nämlich ab, andere, ganz bewusst.
Vermutlich gibt es auch Agenturen, die es nicht machen würden. Hoffe ich, glaube ich. |
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Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 04.02.2019 21:31 Uhr. Frühere Versionen ansehen |
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04.02.2019 21:29 Uhr |
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Zitat:Die Person schreibt einen Kommentar, weil es ihr reicht, weil sie nicht fassen kann, dass der Laden bei dem sie harmlos einkauft, etwas wie ein Gebäckstück unbedingt in solchen Zusammenhang bringt.
Ihr gutes Recht.
Ebenso wie es das Recht anderer ist eben über diese Person zu denken: Depp!
Zitat:Ich hab in großen Agenturen gearbeitet: Natürlich wissen die, was sie tun. Das geht nicht einfach so raus, da schauen ganz viele rüber.
Natürlich wissen sie das. Und sie wissen eben auch daß eine kleine Gruppe, denn gemessen an der Zahl möglicher Betroffener ist das eine Zahl im Promillebereich, den größtmöglichen Bohei veranstaltet.
Und sie somit Werbung "schalten" deren Effekt mit normalen Mitteln nicht zu leisten wäre.
Diese Masche funktioniert doch ganz wunderbar..
Jeder Hinterhofkünstler kann mittlerweile auf die "Berufsempörten" bauen.
Eine provokante Ausstellung mit ein paar nackten Hintern und Sprüchen und schon berichten die überregionalen Medien statt des örtlichen Käseblatts.
Ist ja nicht so daß man nicht berechtigte Kritik leisten soll, aber mittlerweile wird jeder noch so unbedeutende Fliegenschiss zum PC-Skandal stilisiert.
Das ist absolut kontraproduktiv weil viele es als Sprachpolzei empfinden.
Das Ergebnis solcher "Politik" sitzt seit der letzten Wahl im Bundestag.
Und es ist zu befürchten daß es auch so bleiben wird, ohne daß die Gestalten auch nur irgendwas vernünftiges auf die Reihe bekommen. Dafür sorgen schon die anderen.. |
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04.02.2019 22:19 Uhr |
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| Ich glaub ich muss revidieren. Schließlich handelt es sich um Werbung. Da es sich um einen Bezug auf Sachen/ Dinge handelt kann es zumindest in dem Kontext nicht sexistisch sein. Aber dennoch wirkt es so, weil die Entwickler selbst wissen das der Spruch von einem bekannten sexistischen Kommentar aus der Entwicklung des Sprach- und Verhaltenstils stammt und müssen sich dann nicht wundern dass dies auch so aufgegriffen wird. |
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