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Fragenübersicht Friedhofskultur: Hamburg hat den schönsten Friedhof Deutschlands. Gesht du gerne mal auf einem Friedhof spazieren?
1 - 18 / 18 Meinungen
02.11.2012 13:24 Uhr
es gibt schon schöne friedhöfe,
besonders am land finde ich,
aber auch in metropolen wo ein spaziergang über einen friedhof wie einer durch die geschichte der stadt sein kann.

am liebsten spaziere ich allerdings über den "lustigen" friedhof im tiroler kramsach
wo alte grabinschriften der anderen art ausgestellt sind,
früher ham die tiroler offenbar einen sehr morbiden humor gekannt.

"Hier liegt Martin Krug der Kinder, Weib und Orgel schlug" z.B.
oder "hier liegt begraben die ehrbare Jungfrau Nothburg Kindl - gestorben ist sie im siebzenhnten Jahr, just als sie zu brauchen war."
02.11.2012 13:36 Uhr
Ich bin tatsächlich auch schon über Friedhöfe spaziert, aber es ist doch auch immer ein gemischtes Gefühl, weil man genau weiß, dass man irgendwann auch auf einem Friedhof landen wird, und zwar nicht als Besucher.
02.11.2012 13:44 Uhr
Ich liebe Friedhofsänge. Früher als Jungsteenies haben wir öfter mal auf Friedhöfen übernachtet. Das war der ultimative Kick!
02.11.2012 14:16 Uhr
Ja, gehe ich. Außerdem fotografiere ich dort viel
An kaum einem anderen Ort kann man den Wandel von Zeit und Kultur deutlicher sehen.
02.11.2012 14:23 Uhr
Ja, gerne und oft. Da ich in der Nähe eines großen Friedhofs wohne, ist das immer eine nette Runde, wenn man mal kurz in die frische Luft will.

Aber auch in andern Städten besuche ich gerne Friedhöfe. Es ist eine schöne Ruhe, die dort in der Regel vorherrscht.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 02.11.2012 22:18 Uhr. Frühere Versionen ansehen
02.11.2012 14:32 Uhr
Nö, interessiert mich nicht.
02.11.2012 14:38 Uhr
Mich reizen sie wenig. Da mache ich lieber einen Waldspaziergang und auch das relativ selten.
02.11.2012 15:16 Uhr
Ich gehe gerne auf Friedhöfen spazieren und schaue mir die einzelnen Grabsteine an. Dabei interessieren mich die biographischen Informationen, die man über die Verstorbenen erhält. Memento mori.

Und dann habe ich gerade auf dem Ohlsdorfer Friedhof auch Angehörigengrabstellen. Das verbindet mich ganz besonders mit dieser herrlichen Parklandschaft.
02.11.2012 16:15 Uhr
Es gibt eindeutig Friedhöfe mit künstlerischem Wert und Flair, z.B. Père-Lachaise in Paris. Und das Wissen um die eigene Vergänglichkeit gibt dem Ganzen dann noch eine etwas wehmütige Note. Frei nach dem Motto von Victor Hugo "Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein."

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 02.11.2012 17:20 Uhr. Frühere Versionen ansehen
02.11.2012 16:23 Uhr
"Da mache ich lieber einen Waldspaziergang und auch das relativ selten."

Das kann man doch miteinander verbinden wenn man weiss wo alte Waldfriedhöfe sind
02.11.2012 16:27 Uhr
Ich meide Friedhöfe und kann ihnen auch nichts ästhetisches abgewinnen.
02.11.2012 17:16 Uhr
Ich arbeite in der nähe vom Wiener Zentralfriedhof, er gehört zu den größten Europas.
Dort geh ich gerne mit meinen Klienten spazieren. Überhaupt der jüdische Teil ist am schönsten.
Wohnen du ich gegenüber dem kleinsten Friedhof Wiens, der ist auch recht nett.
02.11.2012 17:25 Uhr
"Überhaupt der jüdische Teil ist am schönsten."

Warum?
Haben sich die ordentlich was leisten können um dich als Besucher zu beeindrucken?

Oder schleppst du da Ideologie auf den Friedhof der da eigentlich nichts zu suchen hätte?
02.11.2012 17:57 Uhr
Ich war schon auf dem Ohlsdorfer Friedhof und er ist wirklich schön, wenn auch sehr weitläufig. Aber allgemein geh ich selten auf Friedhöfe.
02.11.2012 21:09 Uhr
Ich gehe sehr gern auf friedhöfe, bemerkenswert ist beispielsweise der alte friedhof in Gießen.

Ein wirkliches denkmal der sepulkralkultur ist der südwestfriedhof in Stahnsdorf nahe Potsdam. Den friedhof durfte über jahrzehnte kaum jemand betreten, weil er im grenzgebiet zwischen Westberlin und der DDR lag.

Dort wurden viele bekannte persönlichkeiten beigesetzt. Von Siemens, Heinrich Zille und der dichter August Stramm, um einige beispiele zu nennen.
03.11.2012 07:48 Uhr
Im Rahmen eines Schüleraustauschs hatten wir einmal eine Norwegerin zu Gast, die es liebte, unsere Friedhöfe zu besuchen. Sie seien mit den vielen Blumen so bunt. Sie kam von den Lofoten. Dort bestehen die Friedhöfe wohl eher aus Gras und Grabsteinen.
03.11.2012 07:51 Uhr
Ich mag alte Friedhöfe mit altem Baumbestand, das Wechselspiel von Licht und Schatten, die alten Grabsteine, die noch etwas aussagten über die Verstorbenen.
Meine Mutter wurde auf unserem Waldfriedhof beigesetzt. Sie dort zu besuchen ist immer auch ein Spaziergang durch die Natur. Ich habe allerdings einige Jahre gebraucht, bis ich allein zu ihrem Grab gehen konnte.
04.11.2012 13:18 Uhr
Ich gehe ebenfalls ab und an mal auf Friedhöfe.
Manchmal ist die "Ruhe" sehr angenehm und man kommt zum nachdenken.

Was ich auf eine Art faszinierend finde, sind die Menschen, die sich die Zeit nehmen, um die Gräber zu "pflegen" und somit die verstorbenen unvergesslich bleiben zu lassen.
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