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 |  | 4946 - 4950 / 23250 Abstimmungen |  |  |
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| Eskaliert bei Dir die Gewaltbereitschaft aufgrund des Ärztemangels? |
Mehr als die Hälfte (55 Prozent) der 1100 befragten Wiener Ärztinnen und Ärzte waren in den vergangenen zwei Jahren verbaler und ein Viertel (24 Prozent) psychischer Gewalt ausgesetzt – nicht nur persönlich, sondern auch am Telefon oder per E-Mail. 16 Prozent erlebten in ihrem Arbeitsalltag sogar körperliche Gewalt.
37 Prozent gaben an, regelmäßig von Gewalt betroffen zu sein. Diese geht zumeist von den Patienten selbst sowie von deren Angehörigen aus. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer von der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien in Auftrag gegebenen Online-Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek, die am Donnerstag präsentiert wurde. Daraus geht auch hervor, dass es vor allem Spitalsärzte sind, die Gewalterfahrungen (60 Prozent) gemacht haben. Aber auch in Ordinationen (30 Prozent) kommt es immer wieder zu Vorfällen von Gewalt. Kassenordinationen (insbesondere Hausarztpraxen) sind häufiger betroffen als Wahlarztordinationen, jüngere Ärztinnen und Ärzte häufiger als jene, die älter als 40 Jahre sind.
Als Hauptursachen (78 Prozent) für die Aggression werden lange Wartezeiten, überlaufene Ordinationen und Spitäler sowie der Personalmangel angegeben. 71 Prozent orten einen generellen Anstieg der Aggressionen in der Gesellschaft. Mehr als die Hälfte der Ärzte leidet bereits unter psychischer Unsicherheit (55 Prozent). Bei einem Drittel (32 Prozent) haben Aggression und Gewalt am Arbeitsplatz negative Auswirkungen auf das Privatleben. Die große Mehrheit (68 Prozent) wünscht sich, dass zusätzliche Maßnahmen gegen Gewalt am Arbeitsplatz ergriffen werden.
Die Presse vom 06.12.2024 |
| Ja | 0,0% | (0) | | Nein | 58,3% |      (7) | | In Teilen | 16,7% |   (2) | | Diskussion | 8,3% |  (1) | | Bimbes | 16,7% |   (2) |  |  | |  |
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| Macht Dir die machtpolitische Situation in Berlin und Paris Sorgen? |
Der Sturz der Regierung und anhaltende Rücktrittsaufforderungen an Präsident Emmanuel Macron haben das Land in eine schwere Krise gestürzt; der Ausgang: ungewiss. Das Haushaltsdefizit ist mit sechs Prozent doppelt so hoch wie in den Maastricht-Kriterien vorgesehen, die Gesamtverschuldung immens.
In Brüssel, wo die neue Kommission soeben Stellung bezogen hat, wächst die Sorge. Denn das innenpolitische Patt in Paris dürfte sich noch bis zum Sommer ziehen – erst dann kann ein neues Parlament gewählt werden. Wäre das nicht schon dramatisch genug, fällt auch Deutschland bis auf Weiteres als europäischer Impulsgeber aus. Nach dem Ende der „Ampelkoalition“ in Berlin regiert Kanzler Olaf Scholz bis zu einer wahrscheinlichen Niederlage seiner SPD bei der Neuwahl Ende Februar nur noch auf Abruf.
Die historische Schwächung des europäischen Führungsduos bleibt bei den übrigen EU-Chefs freilich nicht unbemerkt – und könnte zu einer Verschiebung der Machtverhältnisse im Kreise der 27 führen. Schlägt nun, in diesen geopolitisch besonders herausfordernden Zeiten, die Stunde der Populisten Giorgia Meloni und Viktor Orbán, wie auf den Brüsseler Couloirs bereits eifrig getuschelt wird?
Stefan Seidendorf vom deutsch-französischen Institut (DFI) in Ludwigsburg warnt vor zu viel Alarmismus. Weder Rom noch Budapest könnten die Rolle der beiden EU-Großmächte übernehmen, sagt der Experte. Allerdings sei das momentane Vakuum im europäischen Führungszirkel durchaus eine Chance für Meloni und Co., sich zu profilieren. Im Europaparlament wird die Gruppierung um ihre Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) ohnehin die längste Zeit von der EVP umgarnt. Auf Regierungsebene sind Paris und Berlin um eine stärkere Einbindung der Italienerin bemüht.
Die Presse vom 06.12.2024 |
| Ja | 10,0% |  (1) | | Nein | 20,0% |  (2) | | In Teilen | 40,0% |     (4) | | Diskussion | 10,0% |  (1) | | Bimbes | 20,0% |   (2) |  |  | |  |
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| Wird der südkoreanische Präsident das Amtsenthebungsverfahren überleben? |
Die südkoreanische Öffentlichkeit hat keinen blassen Schimmer, wo er sich derzeit aufhält. Wie es um seine psychische Verfassung steht. Und vor allem: was ihn geritten hat, mit der Ausrufung des Kriegsrechts die Demokratie seines Landes aufs Spiel zu setzen. „Es hat nichts mehr mit der Realität zu tun, die das Land derzeit erlebt“, sagte Ex-Außenministerin Kang Kyung-hwa in einem Fernsehinterview.
Ohne Frage: Präsident Yoon Suk-yeol steht derzeit mit dem Rücken zur Wand. Die nationale Polizeibehörde hat am Donnerstag Ermittlungen wegen Hochverrats eröffnet; ein Strafbestand, der gesetzlich mit der Todesstrafe geahndet werden kann. Und bereits am Samstag wird im Parlament über ein Amtsenthebungsverfahren gegen Yoon abgestimmt. Es brauchte nur acht Abweichler aus den eigenen Reihen, damit dieses die Legislative passiert.
Die Presse vom 06.12.2024 |
| Ja | 27,3% |   (3) | | Nein | 27,3% |    (3) | | In Teilen | 18,2% |   (2) | | Diskussion | 9,1% |  (1) | | Bimbes | 18,2% |   (2) |  |  | |  |
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| Droht uns in Syrien ein neues Afghanistan? |
Es ist ein wichtiger Sieg für Syriens Rebellenkoalition. Nach stundenlangen Gefechten rückten Kämpfer der Aufständischen am Donnerstag in die Stadt Hama ein. Syriens Regime meldete, es habe die eigenen Soldaten an den Rand der Stadt zurückgezogen. Hama ist strategisch wichtig. Denn die Stadt liegt am Weg von den Rebellengebieten im Nordwesten Syriens in die Hauptstadt Damaskus. Die Rebellen rücken rasch vor. Schon kurz nach dem Beginn ihrer überraschenden Offensive eroberten sie Aleppo, die zweitgrößte Stadt Syriens. Die Allianz der Aufständischen besteht aus verschiedenen Truppen, die meisten davon sind islamistische Milizen. Ihre Speerspitze ist die radikale sunnitische Miliz HTS. Ihr Chef ist der ehemalige al-Qaida-Mann Abu Mohammed al-Jolani.
Er gibt sich mittlerweile sanfter als früher. Der 42-jährige HTS-Chef besuchte zuletzt die von seinen Kämpfern eroberte Stadt Aleppo und versprach den Aufbau einer neuen zivilen Verwaltung für alle Bewohner, auch für Christen, Kurden und andere Minderheiten. Jolani hat die HTS von einem Ableger des Terrornetzwerkes al-Qaida zu einer Miliz umgebaut, die im Kampf gegen Machthaber Bashar al-Assad die Zivilbevölkerung auf ihre Seite bringen will. Dafür sei er sogar willens, die HTS aufzulösen, sagt er. Nicht alle Syrer nehmen ihm die Wandlung ab.
Die Presse vom 06.12.2024 |
| Ja | 50,0% |   (3) | | Nein | 16,7% |  (1) | | In Teilen | 33,3% |   (2) | | Diskussion | 0,0% | (0) | | Bimbes | 0,0% | (0) |  |  | |  |
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| [Parteiprogramme] Wie findest Du den Punkt "Vereinte Nationen reformieren “ aus dem Parteiprogramm der AfD? |
| Die Vereinten Nationen sind für Fragen der Sicherheit und des Friedens in der Welt unverzichtbar. Die AfD setzt sich dafür ein, dass Deutschland als aktives Mitglied der Vereinten Nationen beim Lösen und Bewältigen internationaler Konflikte eine aktive und konstruktive Rolle spielt. Ziel muss es sein, internationale Krisenherde diplomatisch zu entschärfen, um humanitäre Katastrophen und den Verlust der Heimat von Bevölkerungsgruppen zu vermeiden, auch um unkontrollierten Wanderungsbewegungen in Richtung Europa entgegenzuwirken. Wir treten dafür ein, sich in innere Angelegenheiten anderer Staaten nicht einzumischen. Organisationen und international agierende Konzerne, die Einf luss auf die Innenpolitik anderer Länder oder deren Eliten zu nehmen versuchen, um ihre politischen oder wirtschaftlichen Interessen durchzusetzen, sind darin zu beschränken. Die AfD ist dafür, die Vereinten Nationen, einschließlich des Sicherheitsrates, zu stärken und zu reformieren. Den veränderten Gewichtungen in der Welt sollte Rechnung getragen werden. Als eine weltweit anerkannte Nation und als drittgrößter Beitragszahler der UN fordern wir für Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Aufgrund des Völkergewohnheitsrechts und in Übereinkunft mit den früheren Siegermächten haben sich die Grundzüge der Feindstaatenklausel grundlegend gewandelt. Es bleibt die Aufgabe, diese nun endgültig zu streichen. Die AfD bejaht eine Fürsorgepflicht Deutschlands für die im Ausland lebenden deutschen Minderheiten. |
| Sehr gut | 28,6% |   (2) | | Gut | 14,3% |  (1) | | In Teilen | 14,3% |  (1) | | Weniger | 0,0% | (0) | | Gar nicht | 28,6% |   (2) | | Anders | 0,0% | (0) | | Diskussion | 14,3% |  (1) | | Bimbes | 0,0% | (0) |  |  | |  |
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GRUENE |
IDL |
SII, KSP |
FPi |
CKP, KDP |
UNION |
NIP |
PsA |
LPP |
Volk, Sonstige |
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 |  | 4946 - 4950 / 23250 Abstimmungen |  |  |
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20.01.2027 23:59 Stichtag: Nominierung der Kanzlerkandidaten
01.02.2027 20:00 - 08.02.2027 20:00 Wahl zum/zur 84. Internet-Kanzler/-in
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