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Abgelaufene Abstimmungen
Von:  @Anonym  21.03.2025 21:33 Uhr
Kann man mittels einer effektiven Datenverwaltung und Auswertung auch einen vernünftigen Weg für die Politik skizzieren?
Was haben Corona und eine anhaltende Wirtschaftsflaute gemein? „In Krisen fällt immer auf, was man nicht hat“, sagt Tobias Thomas. Was der Generaldirektor von Statistik Austria damit meint: In der Pandemie wurde das erste Mal der Öffentlichkeit so richtig bewusst, dass der Politik der Überblick über nötige Daten fehlt. Mal wusste man nicht, welche es überhaupt gibt und wo sie liegen. Mal kannte man sie, durfte oder konnte sie aber nicht verknüpfen.

Mit der Pandemie kam zwar Schwung in das Thema, so ging 2022 das bei Statistik Austria angesiedelte Austrian Micro Data Center (AMDC) in Betrieb, in dem Mikrodaten (z. B. aus dem Melderegister) pseudonymisiert von Forschern genutzt und auch verknüpft werden können. Aber eine bessere Datengrundlage für effizientere Verwaltung lässt immer noch auf sich warten. Nötig wäre sie: „Daten und Statistiken sind der Schlüssel dafür, dass wir wieder zu einem wirtschaftlichen Aufschwung kommen, das Budget nachhaltig konsolidieren und Bürokratie abbauen“, sagt Thomas (Statistik Austria berechnet auch die Zahlen zu Schuldenstand und Defizit).

Die Presse vom 22.03.2025
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Von:  @Anonym  21.03.2025 21:29 Uhr
Wird Europa die USA dazu bewegen können, dass es sich eigene Sicherheitsstrukturen aufbauen kann und die Amerikaner nicht von heute auf morgen alles liegen lassen?
Der erste Chef der Nato, der Brite Lord Hastings Ismay, soll den Zweck des Verteidigungsbündnisses einmal damit beschrieben haben, die Amerikaner in Westeuropa „drinnen-, die Russen draußen- und die Deutschen kleinzuhalten“. 75 Jahre und zwei Wahlsiege von Donald Trump später geht es nun vor allem darum, den drohenden Rückzug der Amerikaner aus Europa zumindest in geordnete Bahnen zu lenken. Frankreich, Deutschland und einige nordische Staaten führen darüber hinter den Kulissen Gespräche. Das berichten die „Financial Times“. Die europäischen Nato-Staaten tüfteln demnach, wie sie Trump zu einer schrittweisen Übergabe über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren bewegen können. So lang würde es dauern, bis die Europäer die größten Fähigkeitslücken gestopft haben, mit Ausnahme der wichtigsten: der nuklearen Abschreckung.

Um Trump an Bord zu holen, soll vor allem eines helfen: Geld. Der Plan könnte Verpflichtungen zu noch einmal deutlich erhöhten Militärausgaben beinhalten. Zahlen nennt der Bericht keine. Läuft alles nach Plan, soll der „Deal“ im Juni auf dem Nato-Gipfel in Den Haag abgenickt werden. Ob sich Trump darauf einlässt, ist offen. Und selbst wenn: „Wer sagt uns, dass er sich auch daran hält?“, sagte ein Diplomat zur „Financial Times“. Andere Staaten halten dem Bericht zufolge das ganze Vorgehen für falsch. Sie fürchten, dass solche Übergangspläne einen Rückzug der Amerikaner erst anstoßen könnten, den Trump ungeachtet seiner anti-europäischen Tiraden vielleicht gar nicht ernsthaft in Erwägung zieht.

Die Presse vom 22.03.2025
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Von:  @Anonym  21.03.2025 21:27 Uhr
Sind die Wahrheiten einer verantwortlichen für die US-Geheimdienste nicht zutiefst irritierend?

Die nationale Geheimdienst-Koordinatorin der USA, Tulsi Gabbard, irritiert immer wieder mit
prorussischen Aussagen. Reuters/Nathan Howard

Allianz. Der mächtige Geheimdienstklub steht unter Druck. Auch, weil die US-Führung auf dem russischen Auge blind scheint.
Von Jürgen Streihammer
In der Ukraine existieren gefährliche Biowaffenlabore. Der Krieg dort hätte sich leicht vermeiden lassen, wenn die USA und die Nato die legitimen Sicherheitsinteressen der Russen beachtet hätten. Und ­Wolodymyr Selenskij, der ukrainische Präsident, wolle die USA in einen dritten Weltkrieg hineinziehen. Diese Aussagen stammen nicht etwa aus der Propagandaküche des Kreml, sondern von Tulsi Gabbard, der Frau, die die 18  US-Geheimdienste koordiniert und die von russischen Medien als „Superwoman“ geadelt wird.

Die Presse vom 22.03.2025
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Von:  @Anonym  21.03.2025 21:16 Uhr
Würdest Du sagen, dass dieses Europa mehr kann?
Niemand hindert die EU daran, Win-win-Situationen zu schaffen und bestehende Freihandelszonen mit gleichgesinnten demokratischen Staaten weltweit auszubauen – von Kanada bis Japan, von Mexiko bis Südkorea, von Brasilien bis Australien – und dabei demnächst vor allem Indien und Indonesien einzubeziehen. Dabei böte sich auch eine engere außen- und sicherheitspolitische Zusammenarbeit an – über die Grenzen des Kontinents, über Großbritannien, Norwegen oder Island hinaus. Willkommen wären alle Länder, die für offene Märkte eintreten, für eine regel­basierte Ordnung und nicht für das Dschungelrecht des Stärkeren.

Europa ist mächtiger, als es sich meist selbst wahrnimmt. Und mit Verbündeten an seiner Seite ist es noch schlagkräftiger. Mit einem 450-Millionen-Einwohner-Markt und einem Anteil von 18 Prozent an der globalen Wirtschaft ist die EU schon jetzt ein ökonomischer Gigant. Die Union muss dringend daran arbeiten, an außen- und sicherheitspolitischer Statur zu gewinnen. Voraussetzung dafür ist, dass Europa geeint bleibt und sich nicht auseinanderdividieren lässt, weder von außen noch von innen. Nur dann kann es in dieser neuen wilden Welt bestehen.

Die Presse vom 22.03.2025
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Von:  Harzhexe  21.03.2025 19:19 Uhr
Hat Gil Ofarim eine "zweite Chance" verdient? Was meinst du?
Kann ein Mensch, der so gelogen hat, wieder Glaubwürdigkeit erlangen? Und vor allem: Was ist unsere Aufgabe als Gesellschaft? Müssen wir gnadenlos urteilen, Fehler für immer anhaften lassen? Oder sollten wir - gerade in Zeiten der moralischen Überhitzung - auch lernen, Vergebung zuzulassen?


https://www.n-tv.de/leute/Promi-Kolumne-Hat-Gil-Ofarim-eine-zweite-Chance-verdient-article25644973.html

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