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Von:  @Anonym  04.02.2025 18:33 Uhr
Wird das aktuelle Regime in Syrien zur endgültigen Ausrottung der Christen schreiten?
„Wir erleben die letzten Minuten des Christentums in Syrien“, sagt Safir Salim. „Wir befürchten, gänzlich von der Landkarte zu verschwinden.“ Der Ingenieur hat 2018 das Hope Center in Aleppo gegründet, ein Projekt, das christliches Leben im Land unterstützen und bewahren soll, angefangen bei Bildungsprogrammen und Hilfsaktionen – etwa nach dem verheerenden Erdbeben vor zwei Jahren – bis zur finanziellen Unterstützung von älteren Menschen. Heute ist das Hope Center in den größeren Städten Syriens vertreten und wird unter anderem von Missio Österreich unterstützt. Aktuell befindet sich Salim auf Tour in Europa, um auf die Lage der Christen aufmerksam zu machen.

Nicht einmal zwei Prozent

Denn seit Beginn des Krieges haben 80 Prozent der syrischen Christen das Land bereits verlassen, sagt Salim. Einst stellten sie zehn Prozent der Gesamtbevölkerung dar, heute sind es nicht einmal zwei Prozent. Allein in Idlib bestand mit 10.000 Christen eine lebendige Gemeinde, aktuell sind es laut Bischof Jallouf nicht mehr als 650. „Unser Bischof ist überzeugt, dass Sharaa ein wichtiger Mann ist“, sagt Salim. Er sagt aber auch: „Das Problem besteht nicht mit ihm.“ Denn seit dem Fall des Diktators Bashar al-Assad lebe das Land in der Gesetzlosigkeit. Selbsternannte Behördenvertreter würden den Christen Befehle erteilen und ihren Alltag einschränken, etwa was Gebetszeiten betreffe oder dass Ehepaare im Bus nicht zusammensitzen dürften. Extremisten fühlten sich durch die neue Führung bestärkt und würden die Bevölkerung schikanieren, ohne dass es Konsequenzen gäbe. Die Menschen hätten Angst, sicher fühle sich niemand. Zudem stecke der Gemeinschaft noch die vergangene brutale Erfahrung mit den Islamisten, auch mit der HTS, in den Knochen.

Die Presse vom 05.02.2025
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Von:  @Anonym  04.02.2025 18:28 Uhr
Würdest die These unterstützen, dass die SPÖ und die Grünen mit ihrem Anti-Kurz-Feldzug die FPÖ groß gemacht haben?
Die SPÖ und die Grünen agierten nach dem Motto, dass der ÖVP-Kanzler unter allen Umständen weg muss. Mit allen Mitteln wurde er damals von den Grünen zum Rücktritt erpresst. Man hoffte wohl auf eine Welle, die dann rot-grün ins Kanzleramt spült. Resultat war aber, dass die Grünen 5,7 Prozent verloren und die SPÖ stagnierte und nur aufgrund der gesunkenen Wahlzahl ein Mandat gewann, während die FPÖ mit einem Gewinn von 12,7 % nach vorne gespült wurde.
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Von:  @Anonym  04.02.2025 18:25 Uhr
Wäre seltene Erde für Waffen ein fairer Tausch?
Die Ukraine ist das größte Armenhaus Europas. Aber sie verfügt auch über einen Rohstoffreichtum wie kein anderes Land des Kontinents. Bodenschätze im Wert von mehreren Billionen Euro sollen in dem kriegsgeschundenen Land schlummern. Und einige Experten sind sich sicher, dass Kreml-Chef Wladimir Putin auch diese Beute im Blick hatte, als er den größten Krieg in Europa seit 1945 entfesselte. Die Rohstoffe der (Ost-)Ukraine als sekundäres Kriegsziel sozusagen.

Donald Trump rückte die Ressourcen der Ukraine nun wieder in den Fokus. Der US-Präsident kündigte an, die Fortsetzung der überlebenswichtigen US-Militärhilfe für die Ukraine an die Lieferung seltener Erden zu knüpfen. Es wäre ein Tauschgeschäft, das der US-Präsident so beschreibt: „Wir investieren Hunderte Milliarden Dollar. Sie haben großartige seltene Erden.“ Der Begriff seltene Erden meint meistens eine Gruppe von 17 chemisch ähnlichen Metallen, die etwa beim Bau von Windrädern, Elektroautos (Stichwort Energiewende), Smartphones, Hightechwaffen oder in der Raumfahrttechnik eine Schlüsselrolle spielen. Die Welt giert jedenfalls nach seltenen Erden. Das Problem aus US-Sicht: Die Förderung und Verarbeitung der Metalle wird zurzeit vom Erzrivalen, von China, dominiert.

Die Presse vom 05.02.2025
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Von:  @Anonym  04.02.2025 14:39 Uhr
Was verbindest du mit dem Wappen der Stadt Gdańsk?
Gdańsk hat eine bewegte Geschichte, die sich schon im Namen ablesen lässt. Früher hieß die Stadt mal Danzig, mal war sie deutsch, mal polnisch, lange auch ganz unabhängig, also einfach nur Danzig ohne jede nationale Zuordnung - heute ist sie integraler Bestandteil Polens. Auch das Wappen der Stadt blickt auf eine lange Geschichte zurück. Und jetzt ziert es mein Profilbild bei dol2day, das kann man derzeit auch auf der Startseite sehen, weil im Zusammenhang mit meiner Kandidatur mein Profilbild auch dort abgebildet wird. Aufgenommen wurde dieses Foto im Sommer 2023 am Tag der Eröffnung des Dominikanerjahrmarkts durch mich, diese große, schöne Flagge zierte (und ziert) den Artushof am Langen Markt in der Danziger Rechtsstadt.

Zum Wappen selbst erlaube ich mir die Beschreibung bei Wikipedia zu zitieren:

"Das Großwappen der Stadt Danzig besteht aus einem von zwei goldenen Löwen flankierten, gotischen Schild. Der rote Wappenschild enthält oben eine offene goldene Krone und darunter zwei gleicharmige, silberne (weiße) Kreuze. Zu Füßen des Schildes und der Schildhalter zeigt es in einer goldenen Schleife die schwarz geschriebene Devise: nec temere nec timide – weder unbesonnen noch furchtsam."

Was verbindest du damit?
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Von:  .Fransecky.  04.02.2025 14:27 Uhr
Leben wir in einer Ineptokratie?
"Der Begriff "Ineptokratie" beschreibt eine Regierungsform, in der Macht von Personen ohne nachweisliche Kompetenz oder Qualifikation ausgeübt wird. Hierbei stehen nicht Leistung, Fachwissen oder strategische Weitsicht im Mittelpunkt, sondern vielmehr politische Einflussnahme, Vetternwirtschaft und opportunistische Strukturen. ..."

Gefunden auf LinkedIn: https://de.linkedin.com/pulse/ineptokratie-deutschland-eine-analyse-der-politischen-ulrich-wxr8f
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