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Fragenübersicht Welche NS-Funktionen sind Dir familiär bekannt?
1 - 20 / 21 Meinungen+20Ende
0
25.02.2024 01:48 Uhr
Keine.
Wären mir aber auch völlig egal.
Ich habe mit deren Wirken genau nichts zu tun.
25.02.2024 02:28 Uhr
Einer meiner Großväter soll Kreisschulungsleiter gewesen sein, wobei ich noch nie herausbekommen habe, was das genau war. Außerdem war er für die NSDAP im Stadtrat. Seitdem er dann in der Wehrmacht war, ruhten Ämter und Mandate.
25.02.2024 03:33 Uhr
Keine.

Und das hätte auch als Antwortoption auftauchen dürfen.
25.02.2024 05:14 Uhr
Blockleiter und nachdem der Zellenleiter eingerückt war, hat er dessen Aufgaben erledigt.

Beitritt erfolgte gemäß der Einspruchsakte an die Beschwerdekommission des Innenministeriums nach Paragraph 7 des Verbotsgesetzes weil man trotz Meisterbriefes keine Gewerbekonzession erhielt und dann diese bekam.

Dem Einspruch, dass man nie Zellenleiter war, sondern nur dessen Aufgaben wahrnahm wurde stattgegeben und die Einstufen als minderbelastet vorgenommen..

Entnommen einer Recherche im Staatsarchiv.
25.02.2024 08:47 Uhr
Irgendein Verwandter war bestimmt in der Partei. Das habe ich aber nie erfahren.
25.02.2024 09:37 Uhr
Meines Wissens war ein Urgroßvater Ortsbauernführer, für diesen stellte sich die Frage nach 45 nicht mehr, weil er gefallen ist. Weiteres ist mir aus meiner Familie nicht bekannt. Es gab noch einen Juristen, von dem nicht so schöne Dinge erzählt wurden (Bruder eines Großvaters), aber ob das auch mit irgendeiner Funktion einherging, ist mir unbekannt, ich weiß nur, dass er vorher Burschenschafter war und auf dem einzigen Foto, das ich gesehen habe, direkt unsympathisch aussieht ;-). Aber auch dieser ist gefallen.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 25.02.2024 09:37 Uhr. Frühere Versionen ansehen
25.02.2024 09:43 Uhr
Was zählt im Sinne dieser Umfrage als Familie? Nur die direkten Vorfahren oder auch die Nebenlinien? Bis hin zu welchem Grad bzw. Glied? Zählen auch angeheiratete oder Vorfahren von Stiefeltern oder nur die richtigen Eltern?
25.02.2024 09:45 Uhr
Zitat:
Was zählt im Sinne dieser Umfrage als Familie? Nur die direkten Vorfahren oder auch die Nebenlinien? Bis hin zu welchem Grad bzw. Glied? Zählen auch angeheiratete oder Vorfahren von Stiefeltern oder nur die richtigen Eltern?


Bis zum Urgroßcousin 12. Grades.
Ab dem 13. Grad halte ich es für Vernachlässigbar.
25.02.2024 09:57 Uhr
Großvater väterlicherseits: War nicht in der Partei und nicht einmal in der Hitlerjugend. Meldete sich freiwillig zur Wehrmacht, um einem Leben als Knecht zu entkommen. Arbeitete nach dem Krieg für die Amerikanische Verwaltung, bis er entschied, dass er das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann, weil diese nichtsdestotrotz Besatzer waren.

Großmutter väterlicherseits: Zu jung

Großvater mütterlicherseits: Zentrale Figur der KPD in einem bayrischen Dorf, in dem die Nazis keinen Fuß auf den Boden bekommen haben.

Großmutter mütterlicherseits: Keine Ahnung, aber der nahe Verwandte bei der Waffen-SS kommt vermutlich aus diesem Familienzweig

Großvater stiefmütterlicherseits: Stand nach dem Krieg unter besonderer Beobachtung, weil er eine Eliteausbildung als Kampfschwimmer erhalten hatte. Für mich auffällig, dass sowohl er als auch sein Bruder die Töchter von Nazi-Bürgermeistern geheiratet haben.

Großmutter stiefmütterlicherseits: Tochter eines Bürgermeisters während der NS-Zeit, welcher der Familienüberlieferung nach mit vorgehaltener Pistole zum Eintritt in die NSDAP gezwungen wurde. Es ist nicht bekannt, in welcher Partei er vorher war, ich vermute aber eine Partei des rechten politischen Spektrums (wenn diese Überlieferung überhaupt der Wahrheit entspricht). Auf dem Familienhof wurde eine geringe Zahl Zwangsarbeiter eingesetzt.
25.02.2024 10:01 Uhr
Überhaupt keine!
25.02.2024 14:23 Uhr
Gar keine. Bei den mir bekannten Vorfahren wäre es auch unwahrscheinlich, dass sie Funktionen hatten. Fast alle von entlegenen Höfen mitten im Nichts und sicher ohne herausgehobene Positionen im Dorfleben.
Kommen übrigens auch alle aus Regionen, in denen die Dorftrottel und Hinterwäldler bis zuletzt eher Zentrum o.ä. gewählt haben und die NSDAP weit unterdurchschnittliche Wahlergebnisse hatte.

Aber sonst wäre es mir auch ziemlich egal.
25.02.2024 14:54 Uhr
Keine, weil meine Vorfahren leider keine Nazis waren.
25.02.2024 15:14 Uhr
Zitat:
Keine, weil meine Vorfahren leider keine Nazis waren.


Wieviel braune Scheiße verträgt dol2day?
25.02.2024 15:15 Uhr
Zitat:
Zitat:
Keine, weil meine Vorfahren leider keine Nazis waren.


Wieviel braune Scheiße verträgt dol2day?


Fast so viel wie rote Scheisse.
25.02.2024 15:36 Uhr
"Es wurde wohl viel verschwiegen und viel nicht gesagt. So manches wurde aber doch gesagt und so manches verriet einem das Archiv."


Und nun soll d2d herhalten um deine Neugier zu stillen?

25.02.2024 15:53 Uhr
Meine Großväter waren beide bei der Wehrmacht. Einer davon als Unteroffizier, der praktisch seit Kriegsbeginn an der Ostfront diente. Dann wurde seine Einheit gespalten und er hatte das Pech auf der falschen Seite in Kriegsgefangenschaft zu geraten. Er starb in einem russischen Gefangenenlager in Ungarn.

Als Justizbeamter wurde er schon früh (1935) Mitglied der Partei.
25.02.2024 16:14 Uhr
Zitat:
Meine Großväter waren beide bei der Wehrmacht.


Naja, das galt ja für so ziemlich die meisten. Um die Wehrmacht drumrumzukommen war jedenfalls schwieriger als reinzukommen ;-)
25.02.2024 19:50 Uhr
Zitat:
"Es wurde wohl viel verschwiegen und viel nicht gesagt. So manches wurde aber doch gesagt und so manches verriet einem das Archiv."


Und nun soll d2d herhalten um deine Neugier zu stillen?



Was ich wissen sollte das weiß ich nun. Weil ich war im Archiv

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 25.02.2024 19:51 Uhr. Frühere Versionen ansehen
26.02.2024 00:06 Uhr
Ich habe es ja schon öfters geschrieben.
Mein Opa väterlicherseits war in der Waffen-SS. Totenkopf-Division. 1941 in Potsdam freiwillig gemeldet, 1945 noch zum Rottenführer befördert.

Mein Uropa war im Heimatdorf meiner Eltern zuständig für die Propaganda bzw die Vorführung entsprechender Filme und Wochenschauen. Wird wohl 1933 in die NSDAP eingetreten sein.

Andere NSDAP-Funktionen hat keiner belegt. Mütterlicherseits war mein Opa einfacher Soldat, mein Uropa (deutsche Minderheit in Ungarn) war 2.Bürgermeister/Stadtkämmerer seines Heimatorts und wurde von den Russen getötet. Genaue Umstände weiß ich nicht.
26.02.2024 01:32 Uhr
Zitat:
Ich habe es ja schon öfters geschrieben.
Mein Opa väterlicherseits war in der Waffen-SS. Totenkopf-Division. 1941 in Potsdam freiwillig gemeldet, 1945 noch zum Rottenführer befördert.

Mein Uropa war im Heimatdorf meiner Eltern zuständig für die Propaganda bzw die Vorführung entsprechender Filme und Wochenschauen. Wird wohl 1933 in die NSDAP eingetreten sein.

Andere NSDAP-Funktionen hat keiner belegt. Mütterlicherseits war mein Opa einfacher Soldat, mein Uropa (deutsche Minderheit in Ungarn) war 2.Bürgermeister/Stadtkämmerer seines Heimatorts und wurde von den Russen getötet. Genaue Umstände weiß ich nicht.


Ja gut. Die Sowjets/Stalinisten haben phasenweise planmäßig alle Männer ermordet, um besser vergewaltigen zu können. Manchmal haben sie auch einfach alle Funktionsträger ermordet, manchmal auch die Kinder, damit sie beim Vergewaltigen nicht stören. Spannend finde ich an der Stelle das Gerede von "Rache" usw. weil die Rote Armee die gleichen Verbrechen seit ihrer Gründung praktisch überall begangen hat, also Ukraine, Weißrussland, baltische Staaten, Finnland usw. Sogar, wenn auch mit Abstrichen, noch ab 1978 in Afghanistan, gab es beispielsweise die zielgerichtete Ermordung von Studentenvertreterinnen und Studentenvertretern. Überhaupt kann man diese Ultrastabilität bis hin zum heutigen Ukraine-Krieg beobachten.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 26.02.2024 01:38 Uhr. Frühere Versionen ansehen
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