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Fragenübersicht [Themenwoche: Soziale(s) Arbeit(en)] Wie könnten die Arbeitsbedingungen in fleischverarbeitenden Betrieben verbessert werden?
1 - 7 / 7 Meinungen
14.07.2020 16:54 Uhr
Verhindern kann man solche Schiefstände wohl nie, aber eine Anpassung der geltenden Regularien, insbesondere im Kontext der Werkverträge und mehr behördliche Kontrollen dürften die Bedingungen etwas verbessern.
14.07.2020 17:01 Uhr
Die Werksverträge, mit denen nicht zuletzt ja auch die Ahnungslosigkeit und Not der Arbeitskräfte aus Rumänien und Bulgarien ausgenutzt werden, müssen auf den Prüfstand - ich hoffe das EU-Recht steht hier einer vernünftigen Regelung nicht im Weg.

Mindestens muss die Vermittlung von Arbeitskräften aus dem EU-Ausland besser kontrolliert werden.
14.07.2020 17:46 Uhr
Man könnte die Tierschutzstandards so anpassen, dass sie dem Tierschutz dienen. Dann gäbe es keine Schlachtfabriken mehr und dementsprechend auch keine schlechten Arbeitsbedingungen dort.
14.07.2020 18:36 Uhr
Bremen und das Saarland kennen Arbeitskammern, als Institutionen, wohin sich Arbeitnehmer wenden können. Sowas könnte man überall einführen und z.B. auch Beratungen ausländischer Arbeiter in ihrer Sprache durchführen.

Nur wird das unter schwarz-gelb nie kommen.

Das wäre jetzt das einzige, was Arbeitnehmern wirklich helfen könnte.

Die Aufsicht ist dafür ja die falsche Stelle, denn die überprüfen Zustände und ahnden sie ggfs. für die Arbeitnehmer nichts können. Also nicht, dass sie das in NRW täten, aber generell und in anderen Bundesländern gäbe es ja Aufsichtsbehörden. In NRW sind die nur zur Verschönerung der Landschaft da......

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 14.07.2020 18:37 Uhr. Frühere Versionen ansehen
14.07.2020 19:51 Uhr
Die Bedingungen sind vorgegeben und eigentlich recht gut. Die Sklavenhändler sind das Problem. Das gilt für viele Leiharbeitsfirmen.
15.07.2020 03:44 Uhr
Full-Circle-Traumatherapeuten und Masseure (stets gegengeschlechtlich bzw. i.F.v. heterosex. Nutzvieh gleichgeschlechtlich personalisiert) für den tierischen Bestand und einen woken Betriebsrat nebst Steeldrum-AG und Äquilibristik-Retreat. Wer kurz vor Schichtende noch ein paar Worte mit den Produkten wechselt, muss zur Geisterstunde nicht mehr durch die Kotkammer zur Bushaltestelle und findet am Ausgang (mit Klinke!) eine Büchertauschbox.
06.08.2020 15:41 Uhr
Verdoppelung der Fleischpreise und Absenkung der Hygieneanforderungen an Schlachtereien. Dann könnten sowohl Arbeiter als auch Erzeuger angemessen bezahlt werden. Die Erzeuger könnten weniger Tiere unter besseren Bedingungen halte, eigene Schlachtung wäre auch für Metzgereien und kleine Schlachthöfe wieder rentabel.

Zu glauben, arbeitsrechtliche Veränderungen führten automatisch an den entscheidenden Stellen zu den gewünschten Verbesserungen, ist illusorisch.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 06.08.2020 15:44 Uhr. Frühere Versionen ansehen
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