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Fragenübersicht Eine ganze Stadt zittert - der bis vor kurzem noch als absolut sicher geltende Arbeitgeber BAYER baut in Leverkusen rigoros Arbeitsplätze ab - schadet das dem Ruf des Chemie-Giganten?
1 - 10 / 10 Meinungen
10.04.2019 11:53 Uhr
Der Ruf von BAYER ist doch längst ruiniert.

Da ist dieser Arbeitsplatzabbau nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
10.04.2019 11:59 Uhr
Zitat:
Der Ruf von BAYER ist doch längst ruiniert.


Als Arbeitgeber war BAYER bislang durchaus eine der vordersten Adressen in Deutschland. Das wandelt sich gerade und es zeigt einmal mehr, dass Management-Fehler - trotz mitbestimmtem Aufsichtsrat - doch wieder mal auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen werden - sei es nun damals Lipobay oder nun Glyphosat und das Verzocken beim Kauf von Monsanto.

Ein weiteres Indiz dafür, dass die Industrie Gesetze braucht damit zumindest die rudimentären Arbeitnehmerinteressen weiterhin gewahrt und geschützt bleiben. Von allein macht´s die Industrie nicht.
10.04.2019 12:07 Uhr
Es war zu erwarten, dass die Fehlentscheidung, sich das Glyphosat-Problem ans Bein zu binden, wenn man Monsanto kauft, auf dem Rücken der Mitarbeiter abgeladen wird, damit die Dividenden und Vorstandsbezüge weiterhin passen.

Ich kann nicht so viel essen, wie ich gerade k**** möchte.
10.04.2019 16:31 Uhr
Leverkusen ist wie Ludwigshafen abhängig von diesen Giganten.
Die ehemalige Höchst AG in Frankfurt hat in ihrem Industriepark ein gutes Beispiel gegeben, wie man die Flächen umwidmet. Inzwischen sind da hunderte von Firmen angesiedelt, die die Synergien des Standortes nutzen.
Die Welt verändert sich also in Leverkusen, aber es gibt sicherlich Alternativen.
10.04.2019 16:36 Uhr
Zitat:
Die ehemalige Höchst AG in Frankfurt hat in ihrem Industriepark ein gutes Beispiel gegeben, wie man die Flächen umwidmet. Inzwischen sind da hunderte von Firmen angesiedelt, die die Synergien des Standortes nutzen.


Jetzt ist Frankfurt allerdings auch nicht so eine Standort-Monokultur, wie Leverkusen. In Leverkusen dreht sich fast alles um BAYER. Die Firma ist im Stadtbild omnipräsent. Der Sport wird gesponsort (bis hin zum Bundesliga-Fußballstadion und Club). Ob es einfach sein wird Alternativen anzusiedeln wird man abwarten müssen, zumal ja auch Zulieferer und einige Infrastrukturen an den Jobverlusten im Werk dranhängen. Ob das geplante Outsourcing dann mit Firmen stattfindet, die ihren Standort in Leverkusen haben werden, bleibt abzuwarten.
10.04.2019 16:39 Uhr
Irgendwo müssen die Monsanto-Glyphosat-Strafen ja wieder reingeholt werden. Und was fällt den Genies zuerst ein?
Stellenabbau.
Die Parallelen zu den Betrügern der Autoindustrie sind offensichtlich.

Es zahlen wiedermal die die Zeche, die mit den Skandalen gar nichts zu tun haben.
Es ist immer dieselbe Scheiße!

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 10.04.2019 16:43 Uhr. Frühere Versionen ansehen
10.04.2019 16:42 Uhr
Zitat:
Ein weiteres Indiz dafür, dass die Industrie Gesetze braucht damit zumindest die rudimentären Arbeitnehmerinteressen weiterhin gewahrt und geschützt bleiben. Von allein macht´s die Industrie nicht.


Die Politik fördert das ja. Kein Wunder, die ist ja tief im den Arsch der Wirtschaft gekrochen und hat sich dort festgetackert.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 10.04.2019 17:11 Uhr. Frühere Versionen ansehen
10.04.2019 16:52 Uhr
Ach und ob das "dem Ruf" von Bayer schadet, ist mir scheißegal. Es schadet denen, die ihre Jobs verlieren, verdammt noch mal!
10.04.2019 16:58 Uhr
Zitat:
Ach und ob das "dem Ruf" von Bayer schadet, ist mir scheißegal.


Es ging weniger um den Ruf der Firma als solches, als vielmehr um den Ruf als guter Arbeitgeber. Den pflegte man nämlich über Jahrzehnte und untermauerte das mit sehr guten Löhnen und auch weit über Normalmaß hinausgehende soziale Leistungen bis in den privaten Bereich (Sport, Freizeit, Kita etc.) hinein. Da bröckelt´s dann jetzt eben auch gewaltig.

Der Ruf von BAYER als Firma hat schon länger gewisse Dellen.
10.04.2019 17:11 Uhr
Zitat:
um den Ruf als guter Arbeitgeber. Den pflegte man nämlich über Jahrzehnte und untermauerte das mit sehr guten Löhnen und auch weit über Normalmaß hinausgehende soziale Leistungen


Ich habe das selbst erlebt:

Firma wird übernommen, daraufhin werden Stellen abgebaut und im Folgejahr bekommt die Firma eine Auszeichung als toller Arbeitgeber.

Die, die da gehen mussten, fanden das noch weniger witzig, als die, die da bleiben durften und ihre Kollegen verloren haben.
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