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Hello doler*in, schau dich gern hier um auf diesem Profil, das ich demokratisch sozialistisch und libertär/utopisch kommunistisch zu gestalten versuche.

In meinem Tagebuch findest du Zitate, die meine politische und gesellschaftliche Haltung inspirieren und prägen. Hast du Lust darüber (oder über andere Inhalte meines Profils) zu diskutieren? Dann hinterlasse einen Kommentar in meinem Gästebuch - das würde mich freuen.

(5.2.2021; Edit vom 3.3.2021: Einfügung von "auf diesem Profil, das ich demokratisch sozialistisch und libertär kommunistisch zu gestalten versuche"; Edit II vom 3.3. 2021: Einfügung "/utopisch" nach "libertär"; Edit vom 5.8.2021: Einfügung des Absatzes beginnend mit "In meinem Tagebuch..." bis "das würde mich freuen".)

...

Am 26. September wählten 2.269.993 Menschen DIE LINKE. Einer davon war ich.
Für diese Menschen muss die deutlich verkleinerte Fraktion entschlossen Politik machen, Mahnerin für einen wirklichen sozial-ökologischen Wandel, Friedenspolitik und gesellschaftliche Vielfalt sein. Dafür gibt es ein Mandat.
Gleichzeitig muss eine offene und intensive Diskussion in der Partei über die verschiedenen Ursachen der herben Verluste geführt werden und dann müssen daraus in der und für die Praxis Schlüsse gezogen werden.

(29.9.2021; Edit vom 5.10.2021: Streichung von "für die" nach "Ursachen" und Einfügung von "der"; Einfügung von "und für die" nach "in der".)

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Ich bin ein Bewohner des Überbaus.

Ich bin übrigens kein Teil dieser Sache, die dol-Linke genannt wird.

[Anmerkungen:
Diese beiden Sätze stehen nun schon etwas länger auf diesem Profil - wobei ich versäumt hatte, die Entstehungsdaten zu notieren. Konkrete Anlässe, die dazu führten, dass sie dort stehen, sind nun auch schon wieder teilweise Geschichte. Geplant war ein längerer Text zu diesen Aussagen. Allein schwingen sie in mehrfacher Mehrdeutigkeit vor sich hin. Was nicht grundsätzlich falsch sein muss. Wenn Zeit und Muße sich irgendwann in angemessener Dosierung zeigen sollten, werde ich sie vielleicht noch ergänzen, sie interpretieren; 2.2.2021]

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Rubrik Wiederverwendung von ordentlichen Beiträgen, die ich in Umfragediskussionen schrieb:

1.

Zum allseits diskutierten Thema Identität/Identitätspolitiken schrieb ich am 20.3.2020:

Identität ist die derzeit gültige Währung in der Weltgesellschaft. Identitätsbildung ist ein komplexer Vorgang aus Fremd- und Eigenbeschreibungen, aus Aktionen und Reaktionen. Menschen, die in die vorherrschenden Mainstream-Identitäten nicht hineinpassen - die als das Fremde, Andere, Subalterne, Randständige, Unnormale, Kranke aber auch Besitzlose ausgegrenzt werden - entwickeln Strategien der bewussten und betonten Kultivierung der ihnen zugeordneten Minder- oder Nichtidentitäten.

"Proletarier aller Länder, vereinigt euch" ist klassische Identitätspolitik, die zum Teil in anderen Kämpfen um Emanzipation und Anerkennung aufgenommen, erweitert wurde.

Gerade die neue queerfeministische Bewegung - besonders derzeit sehr stark und beeindruckend in Südamerika - verbindet verschiedene Kämpfe und nicht zuletzt die Klassenfrage miteinander. Anderes Beispiel ist die Bewegung der Dekolonisierung in Afrika und Europa usw., die wiederum mit queeren, feministischen und anderen Identitätspolitiken verbunden wird.

(3.3.2021;Edit vom 27.4.2021: "herrschenden, die Mainstream-Identitäten" durch "die vorherrschenden Mainstream-Identitäten" ersetzt; 2 "," durch "-" ersetzt; Einfügung von "bewussten und betonten" vor "Kultivierung"; Edit vom 31.7.2021: Ersetzung von "Dekolonisation" durch "Dekolonisierung".)

Politisches Statement
Menschen machen Anstalten - Anstalten machen Menschen:

Familie, Kita, Schule, Gefängnis, Psychiatrie, Heime.

Die normierenden und deformierenden Kräfte dieser Einrichtungen darstellen, aber auch die Gründe für ihre Akzeptanz und beständige Reproduktion berücksichtigen.

Reformperspektiven und emanzipatorische Praktiken der Umwandlung im Hier und Jetzt aufzeigen, aber auch deren Grenzen und Widersprüche benennen.

Hellwach träumen von einer Aufhebung dieser Institutionen in einer befreiten Gesellschaft, aber auch mögliche Schattenseiten utopischer Entwürfe nicht verschweigen.

*

"Glaube, Liebe, Hoffnung" - Hoffnung, Liebe ohne Glauben

Kreuz und Kirche haben tiefe Spuren hinterlassen in Gesellschaften und Menschen. Geschichten von Hoffnungen und Abgründen, Sinngebung und Unterwerfung, Macht und Widerspruch drängen sich auf.

Aufklärung und Säkularisierung, Wissenschaft und Vernunft relativieren den Glauben fortschreitend, ordnen die Verhältnisse neu zwischen Staat und Kirchen.

Wie werden Freiheit zum Glauben und Freiheit vom Glauben gesellschaftlich austariert, wie wird die Vielfalt der Religionen und der Religionslosigkeiten gestaltet, welche Konflikte treten auf, wie werden sie befriedet?

*

Die Zeit regiert - die Zeit regieren

Mit der industriellen Revolution zunehmend genau getaktet, international behördlich vereinbart, unterdessen atomuhrgeeicht und geliedert in Zonen ist die Zeit wohl die mächtigste Konvention der menschlichen Welt.

Die Uhren steuern die Menschen, die Maschinen, die Termingeschäfte. Zeit ist Geld, kostbar und flüchtig. Von der Wiege bis zur Bahre, vom Morgen bis zum Abend strukturiert sie Leben, selbst die freie Zeit misst sich nach Sekunden.

Manchmal aber steht sie still. Kunst und Philosophie preisen einen anderen Umgang mit ihr. Momente des Glücks, in denen wir wünschen, dass der Augenblick nie vergehe. Entschleunigung wird zum Versprechen. Zeitfenster könnten sich öffnen, in denen alle Menschen ihre Zeit genießen, den Takt bestimmen.

***

Meine drei politischen Schwerpunkte:

- Kulturpolitik

- Menschenrechts- und Demokratiepolitik

- Ressourcenpolitik

(ca. 30.3.2020)




+++ Archiv +++


IDL/FPi-Fusion

Missionstatement:

Spaltung des Rechtsliberalismus bei dol2day überwinden.

;-)

(20.3.2020; Edit vom 30.4. 2020: Hinzufügung eines augenzwinkernden Smileys.)

Ernsthaft, jenseits von Überspitzungen: Aus emanzipatorischer linker Perspektive darf
es durchaus von Interesse sein, herauszustellen, dass IDL und FPi vielleicht gar nicht so viel trennt, wie manchmal behauptet wird. Gemeinsamkeiten manifestierten sich meiner Meinung nach z.B. in Wahlkämpfen im Jahre 2019 - von mir freilich kritisch beobachtet und bewertet.

(22.3.2020; Edit vom 30.4.2020: Einfügung "Ernsthaft, jenseits von Überspitzungen:"; Streichung eines "Auch"; Einfügung eines "z.B."; Streichung eines "den"; Streichung eines "vor allem")

Manifestieren möchte ich nun auch, was manche_r doler_in sich wohl schon gedacht haben wird, dieser Account ist der Nachfolgeaccount des Accounts Wandelbar.

In diesen Tagen möchte ich aber bei allen sich möglicherweise manifestierenden Differenzen in politischen Fragen allen wünschen:

Kommt gut durch diese herausfordernde Zeit.

(22.3.2020)

(archiviert am 12.8.2020)

*

"Lieber Aale ins Rathaus!"

- Anonym

(20. 3. 2020)

(archiviert im September 2020)

*

Am 26. September wähle ich
DIE LINKE.

Das Wahlprogramm findest du hier:

Zeit zu handeln: Für soziale Sicherheit, Frieden und Klimagerechtigkeit!

https://www.die-linke.de/wahlen/wahlprogramm-2021/

Knackig zusammengefasste Schwerpunkte gibt es hier:

https://www.die-linke.de/wahlen/10-gruende/

(12.8.2021)

(archiviert am 13.10.2021)