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Ergänzungen, Meinungen und Hinweise
sind ausdrücklich erwünscht.
Bild aus: Ernst Paul Doerfler, WUNDER DER ELBE Biografie eines Flusses, Verlag Janos Stekovics, Halle/S.; März 2000
G r u n d s ä t z e
Die Ini will,
- dass auf der Elbe Schiffe fahren,
- dass in der Elbe Fischerei betrieben werden kann,
- dass in und an der Elbe ein breitgefächerter Tourismus stattfindet,
- dass sich in den Elbanrainer-Städten und -Gemeinden eine vielgestaltige Wirtschaft und Kultur entfaltet,
- dass die Elbe als europäischer Fluss seine kulturelle und ökologische Besonderheit behält und weiterentwickelt,
- dass die Elbe und ihre Auen [dto.] ein vielfältiger Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanze bleibt.
Die Ini arbeitet im Sinne der Elbe-Schutziele der RL-Ini 
PRO ELBE
Die DOL Ini ELBE wirkt darauf hin und fordert von den Verantwortlichen,
- dass die in der im Jahre 1996 vom Bundesverkehrsminister und den Umweltverbänden unterzeichneten Elbe-Erklärung fixierte wirtschaftliche, ökologische, hydrologische und kulturelle Gesamtkonzeption für die Entwicklung des Elbe-Raumes endlich erstellt wird,
- dass die Verwendung der öffentlichen Mittel für die Unterhaltung der Elbe einer sorgfältigen Prüfung und öffentlichen Transparenz unterliegen,
- dass alle europäischen Richtlinien , die die Elbe betreffen, mustergültig eingehalten werden,
- dass die Öffentlichkeit in umfassender Form informiert und die Konzepterarbeitung bzw. Umsetzung einbezogen wird,
- dass alle baulichen und anderen - die jetzige Situation deutlich verändernden - Maßnahmen ausgesetzt werden, bis das Gesamtkonzept vorliegt.
·
Gemeinsame Erklärung zur weiteren Entwicklung der Elbe und des Elbe-Seitenkanals v. 5. September 1996
BMV1 und Naturschutzverbände stimmen in der Einschätzung überein, daß die Zukunft der
Binnenschiffahrt auf der Strecke Hamburg - Magdeburg -Tschechien in der Benutzung des
Elbe-Seitenkanals (ESK) und der Oststrecke des Mittellandkanals (Teilabschnitt des VPDE 17 ) liegt. Der ESK soll die deutlich bessere Alternative im Vergleich zur Elbe für die Schiffahrt darstellen, so daß er grundsätzlich den gesamten Verkehr zwischen den genannten Zielhäfen (bzw. Hamburg - Berlin) übernehmen kann. Der ESK soll damit einen Ausbauzustand erhalten, der dem des Mittellandkanals vergleichbar ist und damit dem Standard für Containerverkehre entspricht.
Gemeinsames Ziel des BMV und der Naturschutzverbände ist es, diesen Ausbauzustand zum frühestmöglichen Zeitpunkt erreicht zu haben. Die Investitionen für die Wasserstraßenverbindung zwischen Hamburg und Magdeburg sollen künftig auf die Verbesserung des ESK und die Oststrecke des Mittellandkanals konzentriert werden.
Die untere Mittelelbe bleibt bis zur Anpassung des ESK grundsätzlich für Binnenschiffe in dem verkehrlich notwendigen und ökologisch verträglichen Rahmen befahrbar. Alle Unterhaltungs-/Ausbaumaßnahmen sollen berücksichtigen, daß der ESK künftig als bessere Alternative für die Schiffahrt entwickelt wird;
sie beschränken sich daher auf unumgängliche, reversible Eingriffe. BMV und Umweltverbände verhandeln in der bestehenden Arbeitsgruppe, wie diese möglichst naturschonend realisiert werden können; dazu wird das BMV den Verbänden alle erforderlichen Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung stellen. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, daß das derzeitige ökologische Potential der unteren Mittelelbe erhalten bleibt. Nach Ausbau des ESK werden weitere ökologische Verbesserungen im Strombett der Elbe angestrebt.
Im einzelnen wurden folgende Vereinbarungen getroffen:
- Zur Sicherung des verkehrlichen Potentials wird ein Gesamtkonzept für den Ausbau/die Unterhaltung der Elbe (incl. Entwicklung der Wasserstände und des Feststofftransportes),
- Erhaltung der Tiefenvarianz, der Erneuerungsfähigkeit von Transportkörpern wie Kies- und Sandbänken) erarbeitet, das die ökologischen Erfordernisse berücksichtigt.
- Die Verbesserung der Elbschiffahrt im Oberstrom von Magdeburg wird ohne Staustufen sichergestellt. Maßnahmen gegen das Fortschreiten der Sohlenerosion werden vom BMV und den Umweltverbänden als unverzichtbar angesehen.
- Innerhalb der Laufzeit des derzeit verabschiedeten Verkehrswegeplans wird eine zusätzliche Schleuse bei Uelzen gebaut.
- Der Ausbau des Schiffshebewerkes Scharnebeck/Lüneburg soll in den nächsten Bundesverkehrswegeplan als "Vordringlicher Bedarf" eingestellt werden.
- Über die Notwendigkeit einer Einschränkung der Nachtschiffahrt unter Berücksichtigung der Rastzeiten der Zugvögel wird nach Prüfung befunden.
- Der BMV unterstützt im Rahmen seiner Zuständigkeit weitergehende Planungen zur großflächigen Renaturierung in und an der Elbe.
- Die Untere Havel-Wasserstraße von Brandenburg (Wehr Bahnitz) bis zur Havelmündung soll aufgegeben werden. Der BMV unterstützt im Rahmen seiner Zuständigkeit Renaturierungsvorhaben des Landes Brandenburg.
BMV und Umweltverbände werden den Dialog über das von NABU und WWF entwickelte Konzept "Flüsse zwischen Ost und West" fortsetzen.
1) Bundesverkehrsministerium

DAS DICKE ENDE.......aber nicht das einzige............
Bei dem Dorf Gallin wird zwischen Strom km 203,85 und
204,425 ein Parallelwerk (ein Leitdamm parallel zur Fließrichtung) installiert, das den Wasserabfluß fördert. Dies soll der Schiffahrt dienen. Gleichzeitig führt das zu einer Absenkung
der Sohltiefe der Elbe. Bei gleichem Wasserdurchfluß sind die
Auen gefährdet, weil der Grundwasserspiegel sinkt.

Das neue Parallelwerk ersetzt ein Uferdeckwerk (Grafik, schematisch) aus
dem Jahre 1908. Das Ufer samt Deckwerk war von der Roten
Armee bei Übungen in den 70er Jahren zerstört worden.

Die Verantwortlichen berufen sich auf einen nach wie vor gültigen Planfeststellungsbeschluß von 1936. Auch wenn Maßnahmen zeitnah zur Genehmigung oder Ursache erfolgen sollen,
was nach ~25 Jahren kaum behauptet werden kann, sah das
Bundesverwaltungsgericht doch eine Zulässigkeit der Errichtung des Parallelwerkes (27. Oktober 2000 - GschZ BVerwG
11 VR 14.00).
Umsomehr entspräche es zeitgemäßen Ansprüchen der Umweltsicherung, wenn sich das BMV an die geltenden Vereinbarungen mit den Fachverbänden gehalten hätte. Zumutbar
wäre das angesichts der relativ geringen Inanspruchnahme
der Elbe durch die Schiffahrt oberhalb von Magdeburg allemal.
Und schließlich stellt auch ein funktionierendes Ökosystem
„Elbaue“ als Erholungsraum einen ökonomisch leistungsfähigen Faktor dar.

Elberadweg
Organisationen
Arbeitsgemeinschaft für die Reinhaltung der Elbe
B U N D - Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
Evangelische Akademie Sachsen Anhalt - EA-SA
IKSE/MKOL - Internationale Kommission zum Schutz der Elbe
Kirchlichen Forschungsheim e.V. - Lutherstadt Wittenberg
NABU - Naturschutzbund Deutschland
PRO ELBE - Bürgerinitiative zum Schutz der Elbe
SSI - Sächsische Schweiz Initiative im SBB e.V.
VDR - Verband Deutscher Reeder
Projekte
Das Elbe Labe Projekt (Jugendhaus-Insel, Dresden)
Verbundprojekt: "Morphodynamik der Elbe" (PTJ, Forschungszentrum Jülich)
Unters. der Felsbereiche in der Elbe b. Magdeburg (BA f. GewK)
Landkreise (flußabwärts)
Lk Hradec Kralove
Kr Nymburk
Kr Mláda Boleslav
Kr Praha vychod - Prag-Ost - (Praha)
Kr Mìlnik
Kr Litomìøíce
Kr Ústí n. L.
Lk Sächsische Schweiz (Pirna)
Lk Meißen Radebeul (Meißen)
Lk Riesa-Großenhain (Großenhain) ; [auch]
Lk Torgau-Oschatz (Torgau)
Lk Elbe Elster (Herzberg)
Lk Wittenberg
Lk Schönebeck
Lk Stendal
Lk Prignitz (Perleberg)
Lk Lüchow Dannenberg (Lüchow)
Lk Herzogtum Lauenburg (Ratzeburg)
Lk Stade
Lk Pinneberg ; [neu]
Lk Steinburg (Itzehoe)
Lk Dithmarschen
Lk Cuxhaven
Behörden (Untere Verwaltungsebene in der Regel bei den Landkreisen)
Bundesamt für Naturschutz (Bonn)
Bund; Wasserstraßen-Neubauamt (Berlin)
Bundesumweltministerium (Berlin)
CR; Ministerstvo zivotního prost?edí - Umweltministerium (Praha)
CR; Ministerstvo zemedelství - Landwirtschaftsministerium (Praha)
Niedersächisches LandesA f. Ökologie (Hildesheim)
Niedersächisches Min. f. Wirtsch., Technologie u. Verkehr (Hannover)
Niedersächisches Umweltministerium (Hannover)
Sachsen; StaatsMin. f. Landwirtschaft u. Umwelt (Dresden)
Sachsen; StaatsMin. f. Wirtschaft u. Arbeit (Dresden) + f. Verkehr
Sachsen Anhalt; Min. f. Raumordnung, Landw. u. Umwelt (Magdeburg)
Sachsen Anhalt; Min. f. Wohnungswesen, Städtebau u. Verkehr (Magdeburg)
Schleswig-Holstein; Min. f. Umwelt, Natur und Forsten (Kiel)
Schlewig-Holstein; Min. f. Wirtschaft, Technologie und Verkehr (Kiel)
DOL2DAY-Umfragen
Aufbau Ost auf dem falschen Dampfer?
Gemeinsame Erklärung v. 5.9.1996 mit Inhalt füllen?
Elbequelle wo?
Bau des Airbus-Werkes in Hamburg?
Rechtsprechung
BVerfG, Beschluss vom 10. 5. 2001 - 1 BvR 481/ 01, 1 BvR 518/ 01 (Airbus)
BVerwG, Beschluss vom 27. 10. 2000 - 11 VR 14. 00 (Parallelwerk Gallin)
Kontakte
Ernst Paul Doerfler, Stexby (BUND Elbe Projekt)
Gottfried Keller, Lutherstadt Wittenberg (PRO ELBE)
Tilman Kluge, Bad Soden Ts. (BLACKROOT, DOL INI ELBE)
Friedrich Schorlemmer, Lutherstadt Wittenberg (EA-SA)
Elbanlieger
von der Quelle
Riesengebirge (Q.),
Spindler?v Mlýn,
Vrchlabí,
Hostinné,
Dv?r Králové,
Jarom??,
Hradec Králové,
Pardubice,
Kolín,
Nymburk,
Ostrá,
Neratovice,
M?lník,
Lib?chov,
St?ti,
Roudnice,
Terezín,
Litom??íce,
Ústí,
Boletice,
D??ín,
H?ensko,
Schöna,
Bad Schandau,
Königstein,
Kurort Rathen,
Stadt Wehlen,
Pirna,
Heidenau,
Dresden,
Cossebaude,
Radebeul,
Coswig,
Gauernitz,
Meißen,
Zehren,
Diera-Z.,
Diesbar-Seußlitz,
Nünchritz,
Riesa,
Strehla,
Strehla,
Mühlberg,
Belgern,
Torgau, Dommitzsch,
Lutherstadt Wittenberg,
Griebo,
Coswig,
Wörlitz,
Roßlau,
Dessau,
Breitenhagen,
Barby,
Glinde,
Schönebeck,
Magdeburg,
Hohenwarthe,
Niegripp,
Ferchland,
Tangermünde,
Arneburg,
Werben,
Wittenberge,
Schnackenburg,
Gorleben,
Dömitz,
Hitzacker,
Boizenburg,
Lauenburg,
Hohnstorf,
Drage,
Geesthacht,
Seevetal,
Hamburg,
Jork,
Wedel,
Hetlingen,
Haseldorf,
Stade,
Kollmar,
Glückstadt,
Wewelsfleth,
Brokdorf,
St. Margarethen,
Büttel,
Brunsbüttel,
Belum [auch],
Otterndorf,
Cuxhaven
bis zur Mündung

DIE MENGE DER EINGESETZTEN LINKS KANN SCHNELL ZU AKTUALITÄTSVERLUSTEN FÜHREN. DAHER WIRD DARUM GEBETEN, DER INI MITZUTEILEN, WENN LINKS SICH VERÄNDERT HABEN ODER NICHT FUNKTIONIERTEN. DANKE!
FÜR DEN INHALT SÄMTLICHER AUF DIESER SEITE ANGEGEBENEN LINKS WIRD KEINE VERANTWORTUNG ÜBERNOMMEN
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