02. Februar 2010

Dokumentationen sind fein, denn an ihnen sieht man oftmals wie man von Medien getäuscht werden soll. Manchmal muss man genau recherchieren, manchmal ist es bloß Schlampigkeit, die einem verdeutlicht, woran man alles gleuben könnte, wenn man nicht aufpasst.

Ein Beispiel von vielen: Gerade lief auf Phoenix eine Dokumentation, welche belegen sollte, dass der Mythos der Schlacht am Little Big Horn ohne historischen Bestand sei. Dabei werden bunte Bilder und pseudowissenschaftliche Einblicke gemischt mit ein wenig Waffenkunde. Man mag meinen, dass man als “normaler Wohnzimmerbürger” in diesen Gebieten nicht die Wahrheit von dem unterscheiden kann, was man als Wahrheit verkauft bekommen soll. Man meint dies wohl mit Recht, will mir scheinen.

Wenn aber der Sprecher anführt, dass die US-Armee mit veralteten Waffen antrat bevor ein Satz des amerikanisch sprechenden Waffenkundlers übersetzt wird “ein Soldat konnte etwa sechs Schuss pro Minute abfeuern – die Indianer brauchten hierfür 20 Sekunden” und dann der Sprecher fortfährt, dass die Indianer in dieser Schlacht folglich deutlich schneller schießen konnten, dann wird auch dem “normalen Wohnzimmerbürger” klar, dass hier etwas nicht stimmt.

Eine Minute – das weiss auch ein “normaler” Mensch – teilt sich auf in 60 Sekunden. Sechs Schuss pro Minute bedeuten also alle 10 Sekunden ein Schuss. Damit haben wir es mit der gleichen Zeiteinheit zu schaffen und stellen fest, dass die Indianer nicht deutlich schneller schießen, wenn sie alle 20 Sekunden einen Schuss abfeuern können, während die US-Soldaten alle 10 Sekunden einen Schuss abfeuern können, sondern dass die Soldaten mit ihren Gewehren doppelt so schnell schießen können.

Schön dass solche Sendungen mitunter so schlampig gemacht sind, dass man eine ungefähre Vorstellung hat, woraus man sich tagtäglich seine Meinungen und sein Weltbild zu begründen sucht. Denn in Nachrichtensendungen beispielsweise sind Übersetzungen meist ein zusammenhängender Text, bei dem der Übersetzer gewöhnlich über den Originaltext spricht – keine Chance für den Zuschauer den Originaltext mit der Übersetzug zu vergleichen – geschweige denn den Wahrheitsgehalt von Übersetzung und Originaltext zu prüfen.

Selbstverständlich ist die Frage grundsätzlich bei jeder Meldung angesagt, was man von wem aus welchem Grund mitgeteilt bekommt und welches Interesse dahinter steht. Gerade dort wo es um aktuelle Interessen geht und nicht bloß historische Ereignisse möglichst reisserisch dargestellt werden sollen. Die Frage ist jedoch wie man auch bloß den Hauch einer gesicherten Wahrheit erlangen kann, wenn es um Geschehnisse geht, die nicht im tatsächlich erlebten geschehen, sondern anderswo auf der Welt. Der einzige Weg scheint der zu sein, dass man das Fernsehgerät auslässt damit man nicht belogen wird. Aber vorsicht vor dem voreiligen Schluss: Dann bildet sich ein Anderer aufgrund von Unwahrheiten ein Weltbild. Und sobald dieser mit uns spricht besteht die Gefahr dass wir uns eine Unwahrheit “über die Hintertür” doch wieder aneignen. Womit als einzige Weisheit bleibt, genau hinzusehen und uns immer zu fragen wer uns was aus welchem Grund erzählt und natürlich wer ihn finanziert und für wie wissend wir ihn halten.

26. Januar 2010

Du stellst Dich als Kanzlerkandidat zur Wahl und setzt Dich damit natürlich der dolschen Kritik aus. Was versprichst Du Dir von Deiner Kandidatur?

Ich verspreche mir, daß bestimmte Konzepte umgesetzt werden können, die ohne meine Kandidatur nicht umgesetzt würden wie die Bekämpfung von Spam und Rechtsextremismus sowie eine Repolitisierung dol2days nach Innen.

Was glaubst Du was Du bewegen kannst und die anderen nicht?

Wie sich beim Chat gezeigt hat will McOnline offenbar politische Erklärungen im Namen der Community abgeben, während Grummel sich als Kanzler gar nicht um die Repolitisierung dol2days kümmern möchte. Ich werde mit meinem Team genau den Mittelweg gehen, nämlich Politisierung nach Innen und Werbung nach außen ohne dabei den Eindruck zu erwecken, es gebe in dieser Community einen breiten politischen Konsens zu bestimmten Fragen. Unser Team wird gerade mit der Vielfalt politischer Meinungen bei dol2day werben und nicht versuchen, politische Erklärungen nach außen abzugeben.

Darüber hinaus werden wir den Mittelweg gehen zwischen dem Aufgreifen von Ideen aus der Community und eigenen Anregungen. Nur darauf zu warten, daß etwas aus der Community kommt, wie zum Beispiel Grummel es vor hat, wird unser Weg nicht sein.

Was willst Du - Deine Wahl vorausgesetzt - als Kanzler bewegen, was Du als “Normal”-Doler nicht (oder bloß schwerlich) bewegen kannst?

Da wäre vor allem stärkere Gestaltungsmöglichkeiten bei der Bekämpfung von Spam und letztlich auch die Politisierung dol2days. Sicher, man kann politische Umfagen stellen, aber in einer Regierung bei dol2day kann man auch die entsprechenden Strukturen stärken, was als Otto-Normaldoler nicht so leicht ist.

Du bist laut Startseite einer von drei A²KWA-Kanzlerkandidaten. Wie bewertest Du die Transformation der A²KWA zur Ini, worin siehst Du Gefahren, worin Zukunftsperspektiven?

Ich bedauere die Transformation der A²KWA zur Ini. Auch wenn die A²KWA politisch nicht immer auf meiner Linie lag, sind doch viele sympathische Doler in dieser Partei gewesen. Die A²KWA gehörte zu den ältesten Parteien dieser Community und mit ihr geht ein Stückchen dol verloren.

Wie schätzt Du Deine Chancen ein tatsächlich als neuer Kanzler aus den Wahlen hervorzugehen?

Das ist schwer zu sagen, ich hoffe natürlich darauf, daß das Basis-Team es schafft, die Wahlen zu gewinnen, aber wie die Chancen sind kann ich diesmal schwer einschätzen. Wir haben natürlich auch Schlußfolgerungen zu ziehen aus der gegenwärtigen Regierung, bei der wir alle - da schließe ich mich ein - keine so besonders gute Figur gemacht haben, aber wir haben aus dieser Phase gelernt und ich hoffe darauf, daß wir die Chance bekommen, es besser zu machen.

Nun zur Gretchenfrage: Warum sollten die Doler Dich, ausgerechnet Dich und nur Dich wählen?

Weil wir der Community bieten was kein anderes Bündnis bietet: Repolitisierung nach Innen ohne politische Erklärungen im Namen Dols nach außen abzugeben, Aktivität als Regierung sowie auch Aufgreifen der Anregungen aus der Community ohne uns auf letzterem auszuruhen. Und vor allem eine seriöse Regierungsmannschaft, die alle die gestalterische Kraft haben, dol2day voranzubringen!

Vielen Dank für das Interview.

Gerne! :-)

26. Januar 2010

Du stellst Dich als Kanzlerkandidat zur Wahl und setzt Dich damit natürlich der dolschen Kritik aus. Was versprichst Du Dir von Deiner Kandidatur?

Ich trete mit meinem Team nicht nur zum Spaß an, wir wollen auch gewinnen und eine etwas andere Kanzlerschaft anbieten.
Nach der sehr ruhigen Regierung von Wasp wollen wir als Regierung da sein, als Ansprechpartner und Vermittler der Community zur Verfügung stehen und alle einladen, sich aktiv an der Entwicklung von dol2day zu beteiligen.

Was glaubst Du was Du bewegen kannst und die anderen nicht?

Ich glaube, auch die anderen können was erreichen, aber sie haben andere Ziele. Wir versprechen nicht zu viel und reden nicht in schönen Phrasen, bei denen keiner weiß, was der Inhalt sein soll.
Da das Programmierbudget knapp sein wird, setzten wir auf die Kraft kreativer Politik, d.h. wir versuchen Lösungen zu entwickeln, die auch ohne Budget oder mit sehr wenig Budget möglich sind.
Und dazu haben wir bereits einige Ansätze und Konzepte, die teilweise schon fertig sind. Wir wollen aber noch nicht alles verraten und vor allem keine halbfertigen Sachen präsentieren.

Was willst Du - Deine Wahl vorausgesetzt - als Kanzler bewegen, was Du als “Normal”-Doler nicht (oder bloß schwerlich) bewegen kannst?

Jeder “Normal”-Doler kann etwas bewegen! Genau das wollen wir auch der Community vermitteln. Dol2day ist das, was wir alle daraus machen. Deswegen sagen wir auch, wir brauchen keine Repolitisierungskampagne, wir brauchen nur Mitglieder, die aus eigenem Antrieb gute Umfragen stellen und begeistert diskutieren.
Als Kanzler habe ich aber hoffentlich ein bisschen bessere Möglichkeiten, Chatgäste zu finden und ich kann mit der Redaktion konkrete Vorhaben festzurren.

Wie schon erwähnt, haben wir auch bereits Ideen, die wir einbringen wollen, wenn sie fertig ausgearbeitet sind. Dazu gehören:
- Ein Qualitätstool für Umfragen. Free arbeitet da sehr intensiv dran und aktuell gibt es die zweite Testversion auf der Startseite der A²KWA.
- Eine Kategoriereform. Nach erster Absprache mit der Redaktion wäre das auch ohne Budget möglich, vorher wollen wir aber unbedingt die Meinung der Community einholen.
- Ein Profilupdate. Zukünftig sollen auf dem Profil unter dem Punkt “In der Rezension” alle Umfragen in der Rezension zu sehen sein. Vorarbeit dafür haben wir bereits geleistet, aber das wird ohne ein kleines Budget nicht umsetzbar sein.
- Überarbeitung der Dol-Hilfe. In Zusammenarbeit mit gelbblau wurde bereits an der Überarbeitung gearbeitet, zukünftig soll die Dol-Hilfe ins Dolex verlagert werden. (siehe “Dol-Hilfe” im Dolex) Hier sind aber noch einige Korrekturen zu machen und die Verlinkung müsste dann geändert werden, es bedarf also auch eines kleinen Budgets.
- Update der Dol-Tour. Die Dol-Tour ist noch auf dem Stand der 27. Legislaturperiode. Die Ausarbeitung würde durch uns erfolgen, Dhana müsste das dann aber neu einbinden, also auch ohne kleines Budget nicht machbar.
- Spaß und kreative Teilhabe: Da planen wir ein paar Überraschungen. Verraten wird noch nichts!
- Landtagswahl NRW. Am 09. Mai wird in NRW ein neuer Landtag gewählt. Dazu wollen wir etwas präsentieren und informieren.
- Und: 10 JAHRE DOl2DAY. Dol2day wird 10 Jahre alt, das ist ein Grund für uns, zurückzublicken, zu feiern und etwas besonderes zu organisieren, aber auch hier verraten wir noch nichts.

Bei einem knappen Budget ist es natürlich schwierig, komplexe Reformen umzusetzen. Deswegen haben wir uns zum einen für kleinere Vorhaben entschieden und für Dinge, die wir als Regierung auch ohne Budget umsetzen können.

Du bist laut Startseite einer von drei A²KWA-Kanzlerkandidaten. Wie bewertest Du die Transformation der A²KWA zur Ini, worin siehst Du Gefahren, worin Zukunftsperspektiven?

Die A²KWA hat bereits drei Kanzler gestellt und damit immer wieder bewiesen, dass aus dieser Partei wichtige Impulse kommen können. Der zunehmende Bedeutungsverlust der Parteien und die belastenden Mitgliedergrenzen haben aber immer wieder Potential gehemmt. Als Initiative können die A²KWAnauten ihre Ideen in andere Parteien tragen, die A²KWA wird damit quasi zur Meta-Partei der kreativen und alternativen Ideen. Aber damit geht auch der Verlust von Privilegien einher, so wird die A²KWA in Zukunft keinen eigenständigen Kanzlerkandidaten mehr stellen können.

Wie schätzt Du Deine Chancen ein tatsächlich als neuer Kanzler aus den Wahlen hervorzugehen?

Die Chancen sind durchaus gegeben, aber es wird spannend. Bei fünf Kandidaten werden die Folgepräferenzen entscheidend sein. Aktuell sehe ich ehrlicherweise McOnline als Favoriten, aber er darf sich nicht ausruhen, denn auch wir wollen gewinnen!

Nun zur Gretchenfrage: Warum sollten die Doler Dich, ausgerechnet Dich und nur Dich wählen?

Weil ich ein ehrlicher Typ bin und weil unser Team über viel Erfahrung in der Dolitik verfügt. Und natürlich weil wir ein realistisches Programm haben.

25. Januar 2010

Du stellst Dich als Kanzlerkandidat zur Wahl und setzt Dich damit natürlich der dolschen Kritik aus. Was versprichst Du Dir von Deiner Kandidatur?

Mein Team und ich möchten dol2day wieder ein Profil geben. Dieses Profil soll nicht auf Klamauk oder Dol-Interna beruhen, sondern aus ernsthaften Politdiskussionen und -auseinandersetzungen. Ich bin nun seit fast genau 10 Jahren bei dol2day und habe den Wandel der Community von Beginn an verfolgen können…je länger ich dabei war, desto genauer habe ich gesehen, dass die ursprüngliche Intention dol2days immer mehr verloren ging. Oberstes Ziel ist es also, dol2day wieder zu einer Politplattform zu machen.

Was glaubst Du was Du bewegen kannst und die anderen nicht?

Wir stehen, anders als einige andere Bündnisse, nicht für den Stillstand oder die Verwaltung desselben. Wir möchten durch eine konsequent politische Arbeit, unter zuhilfenahme von RL-Themen, die vielfältigen Diskussionen bei dol2day wieder zum Leben erwecken. Momentan erleben wir immer dieselben Grabenkämpfe, meist zwischen links und rechts. Wir wollen der Community durch unser RePol-Programm zeigen, dass es mehr zu erzählen gibt als “wir sind toll, die anderen sind doof”. Wir möchten die Community also wieder an die politische Diskussion heranführen, indem wir ihr besonderen Diskussionsstoff und Partizipationsmöglichkeiten (Unterschriftentool) bieten.

Was willst Du - Deine Wahl vorausgesetzt - als Kanzler bewegen, was Du als “Normal”-Doler nicht (oder bloß schwerlich) bewegen kannst?

Als Normaldoler steht man meist allein auf weiter Flur…hätte ich mich allein um eine Repolitisierung bemüht, hätte ich sie schwerlich durchsetzen können; vor allem, weil mir auch das Programmierbudget gefehlt hätte. Mit einem starken Team im Rücken, das nun offiziell von BA, @U und NIP unterstützt wird, lassen sich unsere Vorstellungen eines Wandels bei dol2day viel einfacher umsetzen.

Du bist laut Startseite einer von drei A²KWA-Kanzlerkandidaten. Wie bewertest Du die Transformation der A²KWA zur Ini, worin siehst Du Gefahren, worin Zukunftsperspektiven?

Wie gesagt bin ich schon sehr lange bei d2d, ebenso wie die AKWA auch. Ich habe viele Parteien kommen und gehen gesehen, die AKWA ist mir immer in positiver Erinnerung gewesen. Daher finde ich es natürlich sehr schade, dass dieser interessante Farbklecks nun aus dem Parteienspektrum bei dol2day verschwunden ist, habe aber gleichzeitig sehr viel Respekt vor diesem Schritt, der ja laut Parteirichtlinien noch nicht nötig war. Es zeigt jedoch, dass die AKWA bis zuletzt dynamisch war und nicht, wie andere Ex-Parteien, sang-und klanglos untergegangen ist, ohne sich zu wehren. Nein, man ging die Transformation offensiv an mit dem festen Willen, sich zu sammeln und zu konsolidieren. Ich gehe davon aus, dass die AKWA nicht lange eine Ini bleiben wird.

Wie schätzt Du Deine Chancen ein tatsächlich als neuer Kanzler aus den Wahlen hervorzugehen?

Es sind insgesamt 5 Kandidaten zu Wahl nominiert, was die Community natürlich vor die Qual der Wahl stellt. Als Kandidat der NIP vereine ich sicherlich sowohl liberale, als auch konservative Sichtweisen in mir, weshalb ich für das bürgerliche Lager wählbar sein könnte. Darüber hinaus habe ich mein Team sorgfältig ausgesucht, es besteht aus erfahrenen, kompetenten und dialogfähigen Dolern. Diese Mischung soll es uns ermöglichen, dol2day ab Februar wieder dynamischer zu gestalten.

Nun zur Gretchenfrage: Warum sollten die Doler Dich, ausgerechnet Dich und nur Dich wählen?

Ich möchte hier nicht die anderen Kandidaten schlechtmachen, die für sich jeweils ihre bestimmten Eigenschaften haben. Wie schon gesagt, steht ein Bündnis für die Verwaltung des Stillstands…wie man es auch nennen mag, ist es alles andere als dynamisch ausgeprägt. Mit einem einfachen “zurücklehnen” wird dol2day sicherlich nicht aus dem Tal der Tränen gerettet.
Ebenso wenig gerettet wird es vom Spaßkandidaten, der sich erneut hat aufstellen lassen. Wer in den Diskussionen lediglich 3-Wort-Meinungen verfaßt, steht unserem RePol-Konzept natürlich konträr gegenüber und ist in unseren Augen eher ein Schritt in die andere Richtung - von der Politplattform hin zum weiteren Ableger vom studiVZ und Co. Ein wiederum anderes Bündnis hat erst in der nun ablaufenden Legislaturperiode bewiesen, wie man es nicht machen sollte - Aktivität und Verantwortungsbewußtsein waren in vielerlei Hinsicht Mangelware. Wer also eine Fortsetzung der aktuellen Regierungspolitik wünscht, ist hier mit einem Kreuzchen gut beraten…wer allerdings eine aktive Regierung wünscht, wählt McOnline und sein Team.

Vielen Dank für das Interview.


Ich habe zu danken!

25. Januar 2010

Du stellst Dich als Kanzlerkandidat zur Wahl und setzt Dich damit natürlich der dolschen Kritik aus. Was versprichst Du Dir von Deiner Kandidatur?

Ich verspreche mir natürlich, meine programmatischen Ziele durchsetzen zu können. Das bedeutet insbesondere die gemeinsame Planung und Umsetzung von Maßnahmen mit der Community, Details dazu kann man in unserem Wahlprogramm nachlesen. Ganz besonders am Herzen liegt mir aber auch die Gewissheit, dass diese Programmatik realistisch ist und dass ich niemandem etwas vormache oder vorlügen will. Ich baue keine Wolkenkuckucksheime auf, blende niemanden mit tollen Vorschlägen, nur um sie nachher nicht umzusetzen und drücke auch niemandem - Stichwort “RL-Politisierung” - meine Meinung auf.

Was glaubst Du was Du bewegen kannst und die anderen nicht?

Ich kann ETWAS bewegen, das weiß ich und das habe ich durch meine erste Kanzlerschaft auch bewiesen, eine der wenigen Amtszeiten, in denen ein Programm voll durchgezogen und in welchem die bislang meisten Doliszite zur Entwicklung Dol2Days gestellt worden sind. Und: Ich kann ehrlich und authentisch!

Was willst Du - Deine Wahl vorausgesetzt - als Kanzler bewegen, was Du als “Normal”-Doler nicht (oder bloß schwerlich) bewegen kannst?

Zum einen haben wir einige konkrete Vorschläge für das (sehr knappe) Programmierbudget, die wir umsetzen wollen. Details sind im Wahlprogramm ersichtlich, hauptsächlich geht es uns um Optimierungen im Bereich Foren und Diskussion. Darüber hinaus möchten wir die Community fragen, was sie von einer Ausweitung der Kanzleramtszeit hält. Und: Ich möchte wieder für alle da sein, Ideen einbringen und katalysieren, Vorschläge diskutieren, gemeinsam entscheiden und umsetzen. Erneut daran teilhaben, zusammen mit allen Dolern die beste aller Dolwelten zu erschaffen - ohne Show, divenhaftes Benehmen, Untertauchen oder Lügen.

Du bist laut Startseite einer von zwei Kanzlerkandidaten, die nicht für die A²KWA antreten. Wie bewertest Du die Transformation der A²KWA zur Ini, worin siehst Du Gefahren, worin Zukunftsperspektiven?

Bislang dachte ich, nur Dr.Zoidberg, den ich aus der FPi kenne und schätzen gelernt habe, sei ein A²KWA-Kandidat, aber offenbar tritt auch McOnline unter diesem Banner an (?). Die A²KWA ist bislang ein fester Bestandteil der dolschen Parteienlandschaft gewesen, der mir stets sehr sympathisch war. Sie war und ist auch ein “Abdruck der Dol-Historie”, die in der ersten Neugründungswelle Ende 2000 ihren Anfang nahm und später dann die AJP integrierte. Die Mitglieder präferieren, auch angesichts der Mitgliederentwicklung, offenbar die Umwandlung in eine Ini, das respektiere ich, ohne es bewerten zu wollen. Letzten Endes ist eine Partei auch nur ein Forum Gleichgesinnter, wie eine Initiative, mit dem Unterschied, dass Erstere einen Kanzlerkandidaten vorschlagen kann, wovon die A²KWA in ihren letzten Tagen gebrauch macht. Ich hoffe, die Umwandlungsentscheidung bringt den bisherigen AKWArianern das, was sie damit bezwecken. Jedenfalls wünsche ich viel Erfolg, ich werde der Ini auch beitreten.

Wie schätzt Du Deine Chancen ein tatsächlich als neuer Kanzler aus den Wahlen hervorzugehen?

Schwer zu sagen, ich bin aber aus Erfahrung zuversichtlich. Warten wir die Wahl einfach ab.

Nun zur Gretchenfrage: Warum sollten die Doler Dich, ausgerechnet Dich und nur Dich wählen?

Weil ich das beste für alle will.

Vielen Dank für das Interview.

Bitte.